Das Ordnungsamt der Stadt Offenbach hat seine zehnte gezielte Kleinmüllkontrolle in diesem Jahr durchgeführt – mit erneutem Erfolg. Zehn Personen wurden dabei ertappt, wie sie ihre Zigarettenkippen achtlos auf die Straße warfen. Sie müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.
Über 100 Bußgelder seit Jahresbeginn
Mit dem aktuellen Einsatz wurde bereits der 108. Fall registriert, in dem ein Bußgeld wegen „Kippenschnickens“ verhängt wurde. „108 Bußgelder, die sich auf insgesamt über 11.500 Euro belaufen werden, sind ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, dass das Entsorgen von Zigarettenkippen in der Regel nur auf frischer Tat geahndet werden kann“, erklärte Gesine Wambach, Leiterin des Ordnungsamtes. Gleichzeitig betonte sie: „Es zeigt aber auch, dass das ordentliche Entsorgen noch nicht in allen Köpfen der Menschen angekommen ist.“
Bußgelder sollen deutlich steigen
Ordnungsdezernent Paul-Gerhard Weiß kündigte an, dass die Stadt ihr konsequentes Vorgehen fortsetzen und die Bußgelder für illegale Müllentsorgung deutlich erhöhen werde. „Ein konsequentes Vorgehen bei illegalen Müllablagerungen, ob die kleine Zigarettenkippe oder der komplette Hausstand entsorgt wurden, ist ein wesentlicher Baustein für ein sauberes Offenbach“, so Weiß. Der Bußgeldkatalog werde zeitnah überarbeitet. Ziel sei es, durch höhere Strafen eine abschreckende Wirkung zu erzielen und bereits auffällig gewordene Personen zum Umdenken zu bewegen.
Erfolge auch bei größeren Müllverstößen
Neben den Kleinmüllkontrollen registriert das Ordnungsamt zunehmend Erfolge bei der Ahndung von illegal entsorgtem Sperrmüll, Hausmüll, Altkleidern und anderen Gegenständen im öffentlichen Raum. Die zusätzlichen Einnahmen aus Bußgeldern zeigen, dass das konsequente Vorgehen Wirkung zeigt. Die Stadt will ihre Maßnahmen gegen Vermüllung im öffentlichen Raum weiter ausbauen und zugleich die Bürgerinnen und Bürger stärker für das Thema sensibilisieren.















