Nach einem gewalttätigen Vorfall vor dem Waldschwimmbad Rosenhöhe (wir berichteten) haben die Stadt Offenbach und der Badbetreiber das Sicherheitskonzept für die Anlage verschärft. Zuvor hatte ein flüchtiger Jugendlicher einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit einer Schusswaffe verletzt.
Schussabgabe vor dem Freibad verletzt zwei Personen
Auslöser für die Anpassungen ist eine Auseinandersetzung im direkten Umfeld des Freibads. Nach bisherigen Erkenntnissen griff ein Jugendlicher einen Wachmann mit einer bislang nicht exakt identifizierten Schusswaffe an und verletzte diesen im Gesicht. Im Zuge des Angriffs erlitt noch ein weiterer Mann Verletzungen. Dem jugendlichen Täter gelang nach der Tat die Flucht.
Zusätzliches Personal und neue Videoüberwachung am Eingang
Als unmittelbare Reaktion auf die Eskalation setzten die Stadtverwaltung und die Betreibergesellschaft „best OF swim GmbH“ umgehend erweiterte Schutzmaßnahmen um. Um das Einlassgeschehen genauer kontrollieren zu können, ließen die Verantwortlichen im Eingangs- und Kassenbereich einen zusätzlichen Turm zur Videoüberwachung errichten. Laut behördlichen Angaben findet die Aufzeichnung unter strikter Einhaltung aller geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben statt. Flankierend zu der technischen Aufrüstung wurde auch die Präsenz des Sicherheitspersonals auf dem Gelände erhöht.
Verantwortliche verurteilen den Angriff auf das Sicherheitspersonal
Die Offenbacher Stadtspitze reagierte bestürzt auf die Gewalt gegen den Mitarbeiter. Oberbürgermeister Felix Schwenke äußerte sich zu der Tat und den raschen Konsequenzen: „Der Vorfall macht uns betroffen. Ich verurteile den Angriff auf den Mitarbeiter aufs Schärfste. Wir ziehen aus diesem Vorfall nun die notwendigen Konsequenzen und haben die Sicherheitsmaßnahmen umgehend verstärkt. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit im Freibad für die Besucherinnen und Besucher sowie die Mitarbeitenden zu erhöhen und solchen Ereignissen vorzubeugen. Mein Dank gilt allen Mitarbeitenden, die den Betrieb auch an diesen heißen Tagen aufrechterhalten.“
Auch Matthias Wörner, der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, betonte die Notwendigkeit der getroffenen Entscheidungen für den laufenden Badebetrieb. Er fasste zusammen: „Die Sicherheit unserer Badegäste und unseres Teams steht an erster Stelle. Mit den erweiterten Sicherheitsvorkehrungen möchten wir den Schutz weiter stärken und möglichen Störungen frühzeitig entgegenwirken.“















