In Bürgel ist die Kindertagesstätte „MainBären“ offiziell eröffnet worden. Träger ist die Frei-religiöse Gemeinde. Zur Eröffnung kamen unter anderem Gemeindevorsteher Ulrich Urban, Geschäftsführer Christoffer Stier und Kitaleiterin Stephanie Heun-Rhein; auch Bürgermeisterin Sabine Groß nahm teil.
124 Betreuungsplätze perspektivisch vorgesehen
In der neuen Einrichtung sollen perspektivisch 124 Kinder betreut werden. Nach Angaben der Stadt ist die Kita inklusiv ausgerichtet, auch Kinder mit Förderbedarf sollen aufgenommen werden. Seit Dezember ist bereits eine Gruppe von 23 Kindern in der Einrichtung, wie Kitaleiterin Heun-Rhein berichtet. Das pädagogische Konzept werde derzeit mit dem Team erarbeitet.
Fünfte Kita der Frei-religiösen Gemeinde
Die „MainBären“ sind die fünfte Kindertagesstätte der Frei-religiösen Gemeinde in Offenbach. Die erste freireligiöse Kita in der Stadt entstand demnach 2006 mit der „Kita Sonnenschein“ in der Erlenbruchstraße. Insgesamt verfügt die Gemeinde nach den Angaben über 370 Plätze im Stadtgebiet. Pfarrer Pascal Schilling ordnete die Entwicklung bei der Eröffnung historisch ein und verwies auf frühe freireligiöse Kindergarten-Gründungen im 19. Jahrhundert.
Groß spricht von 1000. neuem Platz seit 2018
Bürgermeisterin Groß bezeichnete den Ausbau der Betreuungskapazitäten als Schwerpunkt ihrer Arbeit. In ihrer Rede sagte sie: „Ich freue mich über die Neueröffnung, die einen besonderen Meilenstein für mich darstellt, denn damit verbunden ist der 1.000ste neu geschaffene Kitaplatz seit meinem Amtsantritt im Jahr 2018.“
Neubau mit Wärmepumpe und Solarkollektoren
Der Neubau wurde vom Architekturbüro Mathis gestaltet. Vorgesehen sind unter anderem eine Erdwärmepumpe und Solarkollektoren. Die Dachflächen sind begrünt; außerdem ist nach Angaben der Stadt geplant, dort perspektivisch Obst und Gemüse anzubauen. Für die Bewässerung der Grünflächen wurde eine Zisterne eingebaut.
Lob für Zusammenarbeit mit Jugendamt
Geschäftsführer Stier hob die Zusammenarbeit mit dem Offenbacher Jugendamt hervor. Sein Fazit lautete: „So wie es sprichwörtlich ein Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen, braucht es eine Stadt, um eine Kita zu bauen.“
















