Um Kindern in medizinischen Notfällen Trost zu spenden und Ängste zu nehmen, sind die hiesigen Rettungskräfte Mitte August mit neuen sogenannten Rettungsteddys ausgestattet worden. Die verteilten Plüschtiere fahren fortan auf den Einsatzfahrzeugen mit und sollen den Sanitätern vor Ort die Arbeit mit den jüngsten Patientinnen und Patienten erleichtern.
Psychologische Stütze in medizinischen Ausnahmesituationen
Wenn Kinder in Unfälle verwickelt werden oder akut erkranken, stellt dies für sie meist eine extreme psychische Belastung dar. Die kleinen Stoffbären sollen in diesen ungewohnten Momenten ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Für die Einsatzkräfte dienen die Kuscheltiere dabei als wichtiges Hilfsmittel in der Erstversorgung. Über das Spielzeug lässt sich in der Hektik eines Notfalls schneller eine vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern aufbauen. Zudem können die Sanitäter an den Plüschtieren anstehende Behandlungsschritte kindgerecht demonstrieren, was den jungen Patienten die Angst vor den medizinischen Maßnahmen nimmt und eine raschere medizinische Versorgung ermöglicht.
Langjährige Zusammenarbeit sichert Ausstattung der Rettungswagen
Die Kuscheltiere gehören bereits seit längerer Zeit zur festen Ausstattung der Rettungswagen. Bereitgestellt werden die textilen Helfer von dem gemeinnützigen Verein Aktionskomitee Kind im Krankenhaus, kurz AKIK, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Giersch. Diese Kooperation besteht bereits seit dem Jahr 2012 und steht unter der Schirmherrschaft von Senatorin ehrenhalber Karin Giersch. Durch das gemeinsame Engagement der beiden Institutionen wird sichergestellt, dass die speziellen Rettungsteddys bei pädiatrischen Notfällen verlässlich zum Einsatz kommen können.
















