Die 29 Schulen im Offenbacher Stadtgebiet werden rechtzeitig zum kommenden Schuljahr 2026/27 flächendeckend mit neuen Rechnern ausgestattet. Den Kauf von insgesamt 1.600 mobilen Geräten hat der Magistrat der Stadt beschlossen. Das finanzielle Gesamtvolumen des Digitalisierungsprojekts beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro.
Austausch der veralteten Endgeräte aus dem Jahr 2021
Bislang arbeiten die Lerngruppen mit Laptops, die im Jahr 2021 angeschafft wurden. Diese Hardware reicht für die heutigen technischen Anforderungen einer digitalen Unterrichtsgestaltung nicht mehr aus. Um das Niveau wieder an aktuelle Standards anzupassen und die Schülerschaft technisch auf dem neuesten Stand zu halten, ist der Neukauf erforderlich. Der zuständige Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß begründet den Schritt wie folgt: „Die vorhandenen Laptops sind veraltet und entsprechen nicht mehr dem Standard. Mit dieser Investition erhalten die Schülerinnen und Schüler die Werkzeuge, die sie für einen modernen und zukunftsorientierten Unterricht benötigen.“
Finanzierung und Logistik des großangelegten Hardware-Tauschs
Der reine Erwerb der vorgesehenen Computer des Typs Dell Pro 16 schlägt laut Verwaltung mit etwa 1,3 Millionen Euro zu Buche. Für die praktische Abwicklung hat die Stadt den IT-Dienstleister ekom 21 beauftragt. Das kommunale Unternehmen übernimmt für weitere rund 140.000 Euro sämtliche vorbereitenden Arbeiten, baut die neuen Modelle vor Ort auf und kümmert sich im Anschluss um den Abtransport der ausgedienten Technik.
Bezahlt wird das Vorhaben überwiegend aus dem städtischen Haushaltsplan für das Jahr 2026, konkret über die Investitionsmaßnahme zur schulischen Digitalisierung. Die finanzielle Basis hierfür bildet das Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz. Daraus hatte die Offenbacher Stadtverordnetenversammlung im Rahmen eines Haushaltsbegleitantrags bereits im vergangenen Dezember 1,25 Millionen Euro zweckgebunden freigegeben.
















