Bei sonnigen Wetterbedingungen haben am letzten Septembersonntag rund 150 Menschen auf der Offenbacher Rosenhöhe für das Deutsche Sportabzeichen trainiert und Prüfungen abgelegt. Mit dieser Teilnehmerzahl verzeichnete die städtische Veranstaltung einen neuen Rekord. Neben vielen wiederkehrenden Sportlern versuchten sich in diesem Jahr auch etliche Neulinge an den sportlichen Herausforderungen.
Verschiedene Disziplinen und neue Zeitmessung für die Ausdauer
Um das Abzeichen zu erlangen, müssen die Teilnehmer in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination jeweils mindestens die Leistungsstufe Bronze erreichen. Auf der Sportanlage absolvierten die Anwesenden dafür Disziplinen wie Sprinten, Springen und Werfen sowie neuere Koordinationsübungen wie das Ballumgreifen. Für die Kategorie Schnelligkeit stand zudem der Radsprint über 200 Meter mit fliegendem Start im Hinterwaldweg zur Auswahl. Erstmals kam in diesem Jahr bei den Ausdauerprüfungen eine elektronische Zeitmessung per Transponder zum Einsatz. Wer das Abzeichen zum ersten Mal ablegte, musste zusätzlich seine Schwimmfertigkeit im nahegelegenen Waldschwimmbad nachweisen.
Terminverschiebung sichert die notwendige Anzahl an Prüfern
Die Umsetzung des Aktionstages wurde durch 42 Helferinnen und Helfer aus über zwölf verschiedenen Sportvereinen ermöglicht. Ursprünglich hatte das Sportamt den 20. September als Veranstaltungstag vorgesehen. Da an diesem Datum jedoch ein beteiligter Vereinsvorsitzender einen runden Geburtstag feierte und somit alle Prüfer sowie Helfer dieses Vereins ausgefallen wären, wurde der Termin verschoben.
Organisiert wurde der Tag von Marion Müller vom städtischen Sportamt, die von ihren neuen Kollegen Jannis Wicke und Kai Simon unterstützt wurde. Als neue qualifizierte Prüfer traten zudem Anke Hohaus und Dominik Altmann von den Pilots Rhein-Main in Erscheinung. Einen einzelnen krankheitsbedingten Ausfall kompensierte Melanie Buhtz, die kurzfristig als erste Ansprechpartnerin für das Seilspringen aufrückte.
Offizieller Dank an das Ehrenamt und Frist für fehlende Ergebnisse
Oberbürgermeister und Sportdezernent Dr. Felix Schwenke betonte im Nachgang die Wichtigkeit der freiwilligen Unterstützung: „Die grundlegende Organisation des Sportabzeichentags, bei dem die Möglichkeit besteht, innerhalb nur eines Tages alle Prüfungen zu absolvieren, übernimmt zwar das Sportamt. Ich danke aber ausdrücklich allen ehrenamtlich Helfenden in den unterschiedlichsten Aufgaben. Natürlich als Prüferinnen und Prüfer des Deutschen Sportabzeichens, aber es fällt für die Organisation der Sportmöglichkeiten noch weit mehr Arbeit an. Ohne diesen Einsatz der Sportfamilie wäre diese Veranstaltung definitiv nicht durchzuführen. Ich freue mich sehr, dass sich die Veranstaltung in Offenbach inzwischen etabliert hat und das Interesse und der Spaß daran so groß, sogar steigend ist.“
















