Bei der zweiten Auflage der Offenbacher Sauberkeitswoche haben sich Mitte September rund 300 Bürgerinnen und Bürger engagiert, um das Stadtbild von achtlos hinterlassenem Abfall zu befreien. Die siebentägige Aktion, die vom 12. bis zum 19. September andauerte, ist ein zentraler Baustein der städtischen Kampagne „RespektOffenbach!“. Organisiert wurde die Müllsammelaktion von der zuständigen Stabsstelle in Zusammenarbeit mit der Abfallberatung der Stadtwerke, dem Ordnungsamt sowie den Stadtteilbüros im Mathildenviertel, Nordend, Senefelderquartier und in Lauterborn.
Schüler stellen die stärkste Gruppe bei den Aufräumarbeiten
Im gesamten Stadtgebiet zogen private Initiativen, Belegschaften von Unternehmen sowie verschiedene Schulklassen durch die Parks, Straßen und über Spielplätze. Nach Angaben der Organisatoren sammelten die Helfer vorwiegend kleinteiligen Unrat wie Zigarettenstummel, Kronkorken und Einwegbecher auf, entdeckten jedoch auch größere Gegenstände wie ausrangierte Radkappen. Die personell stärkste Formation bildete in diesem Jahr die Abteilung 3 der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule. Dort beteiligten sich 65 Freiwillige daran, das eigene Schulgelände sowie die unmittelbar angrenzenden Flächen zu säubern.
Bürgermeister reinigt das Mainufer gemeinsam mit seinem Dezernat
Auch die örtliche Politik beteiligte sich aktiv an der Aktionswoche. Bürgermeister und Ordnungsdezernent Andreas Bruszynski sammelte zusammen mit Mitarbeitern seines Dezernats am Mainufer. Zu seinen Eindrücken vor Ort erklärte er: „Ich freue mich sehr über die hohe Beteiligung an der Clean Up Aktion und wollte gemeinsam mit meinem Team aus dem Dezernat meinen eigenen Beitrag zu dieser Aktionswoche leisten. Deshalb habe ich es mir nicht nehmen lassen, selbst mit anzupacken und mich um den Bereich am Mainufer zu kümmern. Auf den ersten Blick wirkte das Ufer sauber. Beim genaueren Hinsehen sind jedoch zahlreiche Kronkorken und Zigarettenkippen rund um die Bänke aufgefallen- und das, obwohl dort ausreichend Abfallbehälter zur Verfügung stehen. Umso wichtiger es, gemeinsam Verantwortung für unsere Stadt und ihre öffentlichen Räume zu übernehmen.“
Stabsstelle zieht positive Bilanz und plant bereits den Frühjahrsputz
Der Leiter der Stabsstelle „Sauberes Offenbach“, Christian Broos, bewertete die siebentägige Kampagne abschließend als Erfolg. Er betonte die Notwendigkeit des gemeinschaftlichen Engagements: „Bereits zum zweiten Mal fand unser Herbst-CleanUp in Form einer siebentägigen Sauberkeitswoche statt und das mit Erfolg. Ich danke allen, die sich für die Stadtsauberkeit einsetzen und selbst Verantwortung übernehmen. Wir können nur etwas ändern, wenn wir Sauberkeit als gemeinsame Aufgabe sehen und nicht nur auf andere zeigen.“
Unterdessen richten die Verantwortlichen den Blick bereits auf das kommende Jahr. Für den 19. und 20. März 2027 ist der nächste offizielle Offenbacher Frühjahrsputz terminiert. Unabhängig von diesen zentralen städtischen Terminen sind laut Verwaltung jedoch jederzeit eigenständige Sammelaktionen möglich. So plant beispielsweise die Kinderfeuerwehr aus dem Stadtteil Bieber für das anstehende Wochenende eine gesonderte Reinigungsaktion rund um ihr Vereinsgelände.
















