Das Rundgänger-Projekt, das seit 2005 in der Offenbacher Innenstadt unterwegs ist, wurde auf den Stadtteil Bieber ausgeweitet. Seit März gehen die Teams dort regelmäßig durch Straßen und öffentliche Bereiche und melden Verschmutzungen über den städtischen Mängelmelder.
Das Projekt ist eine Maßnahme der MainArbeit nach SGB II. Beauftragt sind das Quartiersmanagement Nordend und das Kernbereichsmanagement Bieber Bürgel. Die Rundgänger dokumentieren Unrat und andere Auffälligkeiten im öffentlichen Raum. Ein erheblicher Teil der Meldungen im Mängelmelder stammt nach Angaben der Verantwortlichen aus diesem Team.
Meldungen sollen Ermittlungen erleichtern
Die Hinweise aus dem Mängelmelder gehen auch beim Ordnungsamt ein. Dadurch können die Müllermittler nach Angaben der Stadt schneller Ermittlungen zu Verursachern aufnehmen und Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten.
Marcus Schenk, Kernbereichsmanager in Bieber, sagt zur Ausweitung: „Die positiven Effekte, die das Projekt in der Innenstadt schafft, wollen wir nun auf Bieber übertragen. Die Rundgänger zeigen Präsenz und sorgen mit ihren Meldungen dafür, dass die Straßen und öffentlichen Flächen schneller wieder sauber sind.“
Teil der 48-Stunden-Garantie
Die Rundgänger sind Teil der „48h-Dreck-weg-Garantie“ in Offenbach. Die Initiative der Stadt und der ESO Stadtservice GmbH soll das Stadtbild verbessern und die Hemmschwelle für illegale Entsorgungen erhöhen.















