Sieben Katzen sind am Sonntag, 22. März 2026, in drei Kartons im Wald in Richtung Heusenstamm ausgesetzt worden – kurz vor einer Brücke. Die Tiere wurden nach dem Fund im Waldzoo erstversorgt und dann ins Offenbacher Tierheim gebracht. Dort werden sie nun versorgt und medizinisch untersucht. Der Fall soll angezeigt werden.
Der Waldzoo Offenbach, der den Fund öffentlich machte, schreibt: „So geht man nicht mit Lebewesen um.“ Außerdem richtet er einen Appell an mögliche Zeugen: Wer am Sonntagmorgen zwischen 8 und 10 Uhr in dem Bereich etwas Auffälliges beobachtet hat, soll sich beim Veterinäramt Offenbach melden.
Tierheim: Katzen waren wohl Haustiere
Im Tierheim wird beschrieben, dass die Tiere relativ jung sind, etwa 1,5 bis 2 Jahre alt. Sie sind unkastriert und nicht gekennzeichnet. Tierheimleiterin Tamara Hirning geht davon aus, dass die Katzen zuvor nicht auf sich gestellt waren: „Nicht scheu, hatten definitiv ein Zuhause.“ Durch das Aussetzen und den Transport seien die Tiere verängstigt und verstört.
Untersuchungen und Vermittlung geplant
Im Tierheim stehen nun tierärztliche Untersuchungen an, darunter kostenintensive Tests sowie Impfungen, Chip und weitere Behandlungen. Bei den weiblichen Tieren sollen Ultraschalluntersuchungen klären, ob eine Trächtigkeit vorliegt. Danach sollen die Katzen vermittelt werden – nach Möglichkeit nicht einzeln, sondern mindestens zu zweit.
Die Tiere heißen inzwischen Uschi, Ursula, Ulli, Konrad, Karsten, Karl und Kurt. Interessierte können sich per E-Mail an info@tierschutzvereinoffenbach.de wenden.















