Die Fußballer von Kickers Offenbach haben erneut ein wichtiges Zeichen gesetzt. In einer hart umkämpften Auswärtspartie bei Eintracht Trier feierte der aktuelle Spitzenreiter der Regionalliga Südwest am Freitag einen 3:1-Erfolg. Mit diesem wertvollen Dreier im Topspiel der Liga behauptet der OFC den ersten Tabellenplatz und konnte seinen Vorsprung auf die Verfolger in der Tabelle zumindest über Nacht auf drei Punkte ausbauen.
Effiziente Offensive sorgt für komfortable Führung zur Pause
Die Ausgangslage vor dem Duell beim Tabellendritten war durchaus anspruchsvoll. Während die Gastgeber aus Trier im September bereits sieben Punkte aus vier Begegnungen gesammelt hatten, reiste der OFC mit einer durchwachsenen Monatsbilanz von vier Zählern aus drei Spielen an – darunter auch die 1:2-Niederlage beim KSV Hessen Kassel am vergangenen Freitag. Auf dem Rasen erwischten die Moselstädter zunächst den besseren Start. Die Offenbacher hatten in der elften Spielminute großes Glück, als der Trierer Angreifer Galjen den Ball lediglich an die Querlatte setzte. Im weiteren Verlauf fand die Mannschaft aus Hessen jedoch zunehmend besser in die Partie und belohnte sich für ihre Bemühungen. Ein Kopfball von Schmid sorgte in der 32. Minute für die umjubelte 1:0-Führung. Der OFC blieb direkt am Drücker und erhöhte nur sieben Minuten später durch einen kraftvollen Distanzschuss von Wolfram auf 2:0, was gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete.
Schneller Treffer nach dem Seitenwechsel bringt die Vorentscheidung
Die zweite Spielhälfte begann äußerst rasant. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff mussten die Offenbacher zunächst eine gegnerische Großchance durch Marceta schadlos überstehen. Direkt im Gegenzug sorgten die Kickers dann aber für klare Verhältnisse: Garic legte den Ball quer auf seinen Mitspieler von Hagen, der in der 47. Minute eiskalt zum 3:0 einschob. Die Hausherren gaben sich vor heimischer Kulisse jedoch nicht geschlagen und verkürzten bereits in der 51. Minute durch einen Treffer von Blum aus kurzer Distanz auf 1:3.
Leidenschaftliche Defensivarbeit sichert die Punkte in der Schlussphase
Dieses Tor läutete eine intensive Drangphase der Trierer ein, die nun mit aller Macht auf den Anschlusstreffer pochten. Dass der OFC den Vorsprung über die Zeit retten konnte, lag einerseits an einem gut aufgelegten Torhüter Brinkies, der mehrfach stark parierte und weitere Gegentore verhinderte. Andererseits stand den Kickers in den entscheidenden Momenten das Glück zur Seite. Ein Schuss des Trierers Wähling prallte in der 72. Minute vom Pfosten zurück in das Spielfeld. Neun Minuten später bewahrte das Aluminium die Offenbacher ein drittes Mal vor einem Einschlag. Letztlich überstanden die Hessen die massiven Angriffswellen ohne weiteren Schaden und sicherten sich den Auswärtssieg nach einem harten Stück Arbeit. Am 26. September steht für den Spitzenreiter das nächste Heimspiel an, wenn sich der OFC vor den eigenen Fans mit dem VfR Aalen misst.
















