Bei Geschwindigkeitsüberwachungen des Polizeipräsidiums Südosthessen sind am Mittwoch an zwei Standorten in der Region zahlreiche Tempoverstöße festgestellt worden. Der gravierendste Fall ereignete sich auf der Bundesstraße 43a, wo ein Fahrzeug fast doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs war. Zwei Autofahrer müssen nach den Kontrollen nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Hohe Verstoßquote bei Messungen auf der Bundesstraße 43a
Die Beamten der Verkehrsinspektion positionierten sich am späten Nachmittag zwischen 17.45 Uhr und 20 Uhr an der Bundesstraße 43a auf dem Streckenabschnitt zwischen Obertshausen-Hausen und Hanau. An dieser Örtlichkeit gilt eine vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern. Von den insgesamt 3.075 gemessenen Fahrzeugen waren nach Angaben der Polizei rund 10,7 Prozent zu schnell unterwegs. Den höchsten Wert an diesem Tag lieferte ein Verkehrsteilnehmer, der die Kontrollstelle mit 110 Stundenkilometern passierte. Für diese und eine weitere Person am Steuer haben die massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen jeweils ein amtliches Fahrverbot zur Folge.
Geringer Anteil an Temposündern auf der Mühlheimer Straße
Zuvor hatten die Einsatzkräfte bereits eine mehrstündige Kontrolle durchgeführt. Zwischen 14 Uhr und 16.30 Uhr überprüfte die Polizei auf der Mühlheimer Straße das Tempo von 2.324 Fahrzeugen. In diesem Bereich ist eine maximale Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern zulässig. Die Quote der Verstöße fiel hier mit knapp 1,9 Prozent im Vergleich zur Messung auf der Bundesstraße deutlich geringer aus.
Da überhöhte oder unangepasste Geschwindigkeit laut polizeilicher Statistik im vergangenen Jahr zu den Hauptursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschäden zählte, kündigten die Behörden an, auch in Zukunft weitere Geschwindigkeitsmessungen in unterschiedlichen Ausführungen in der Region durchzuführen.
















