An den Gewerblich-technischen Schulen der Stadt Offenbach hat am Donnerstag, 5. Februar, ein „Tag der Demokratie“ stattgefunden. Die Schule setzte dafür einen ganzen Tag an und bot Schülerinnen und Schülern Workshops, Planspiele und Gesprächsformate zu Themen wie Demokratie, Vielfalt und Verantwortung an. Organisiert wurde das Programm von der Fachschaft Politik und Wirtschaft, die dafür auch externe Bildungsträger einband.
Das Angebot war breit gefächert und reichte von Beiträgen der Deutschen Friedensgesellschaft und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung über Programme des DRK Offenbach („Sheroes“ und „Heroes“) bis hin zu Workshops unter anderem von Stiftungen, Initiativen und weiteren Organisationen. Auch Themen wie Fake News und Trumps Amerika-Politik wurden aufgegriffen.
Workshops zu Diskriminierung und Zusammenleben
Ein Teil des Programms beschäftigte sich mit gesellschaftlichem Miteinander. Unter dem Titel „Gesellschaftliches Zusammenleben – Zwischen Anti-Diskriminierung, Empathie und Achtsamkeit“ boten die Demokratietrainerinnen Deborah Mintah-Oberüber und Tobi Abidoye Workshops an. Außerdem gab es Angebote zur Mitbestimmung an der Schule: In einem Workshop diskutierten Schülerinnen- und Schülervertretung mit Schulleiter Robert Börner und Vertrauenslehrer Syed über Beteiligung und Mitsprache.
Rückmeldungen der Schüler fallen positiv aus
Unmittelbar nach dem Projekttag konnten die Jugendlichen über einen QR-Code Rückmeldung geben. In mehreren Feedbacks heißt es, der Tag habe die Teilnehmenden zum Nachdenken gebracht. Ein anonymisiertes Zitat lautet: „Ich habe nochmal zu schätzen gelernt, dass unsere Demokratie nicht selbstverständlich ist.“
Weitere Rückmeldungen loben die Arbeitsweise und die Themenvielfalt. „Vielfältiger Umgang mit kontroversen Themen, in dem sich die Schüler*innen gut einbringen konnten“, heißt es in einem Feedback. Ein anderer Teilnehmender schrieb: „Ein sehr gelungenes Projekt, primär da weniger gesagt wurde, dass Demokratie wichtig ist, sondern das System drumrum erklärt wurde (Medien, Banken). Ich denke, dass dies besonders wichtig ist, um zu verstehen, wie unser System funktioniert und warum/wie wir es schützen können. Es vermittelt ein Gefühl der Natürlichkeit und Sicherheit der Demokratie. Einen Normalzustand der so bleiben sollte. Bitte genau so beibehalten, dieses Projekt trägt einen wichtigen Teil zur Identifikation mit der Demokratie bei und somit deren Schutz.“
Lob für die Organisation des Projekts
Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß betonte in einem Grußwort die Bedeutung politischer Bildung und den Auftrag des Grundgesetzes. Die Schulleitung würdigte zudem das Engagement der Fachschaft Politik, die die Planung übernommen hatte. Schulleiter Robert Börner lobte dabei insbesondere die Arbeit der Lehrkraft Christine Marx, die nach Angaben der Schule maßgeblich an der Organisation beteiligt war.
















