Ein Einsatz wegen Ruhestörung in einem Offenbacher Hotel hat sich im Mai zu einem langwierigen Fall für die Stadtpolizei entwickelt. Wie aus dem Monatsbericht hervorgeht, mussten die Einsatzkräfte gleich zweimal technische Geräte sicherstellen, um den Lärm aus einem Hotelzimmer zu beenden.
Schon auf der Straße nahmen die Beamten nach Angaben der Stadtpolizei laute Musik und Streit wahr. An der Rezeption schilderte eine Mitarbeiterin, dass es mit einer dort untergebrachten Familie wiederholt Probleme gegeben habe. Mehrere Gäste seien deshalb bereits abgereist.
Musikbox zunächst sichergestellt
Im betroffenen Zimmer traf die Streife vier Personen an, darunter einen alkoholisierten Mann. Dieser reagierte laut Bericht nicht auf die Aufforderung, die Musik leiser zu stellen oder ganz auszuschalten. Die Stadtpolizei nahm daraufhin die Musikbox mit.
Doch auch damit war der Einsatz nicht beendet. Noch während die Beamten das Gerät in den Streifenwagen luden, hörten sie erneut Streit und laute Musik aus dem Hotelzimmer. Als sie zurückkehrten, sahen sie nach eigenen Angaben, wie sich Mitglieder der Familie mit geöffneten Getränkedosen und anderen Gegenständen bewarfen.
Lage beruhigte sich nur kurz
Wegen der aufgeheizten Situation forderte die Stadtpolizei eine Streife der Landespolizei an. Als diese eintraf, hatte sich die Lage zunächst beruhigt. Dauerhaft war das allerdings nicht.
Kaum hatten die Einsatzkräfte das Zimmer wieder verlassen, ging der Lärm von Neuem los. Diesmal ließ der Mann Musik über sein Mobiltelefon laufen und sang laut mit.
Auch das Handy musste abgegeben werden
Die Stadtpolizei griff daraufhin ein zweites Mal durch und nahm dem Mann auch das Handy ab. Erst damit konnte die wiederholte Ruhestörung beendet werden.















