Im Martin-Luther-Park in Offenbach beginnen in dieser Woche Arbeiten am Weiherbecken. Damit der Teich im Frühjahr wieder in Betrieb gehen kann, wird das Wasser ab heute, Mittwoch, 18. Februar, vollständig abgelassen. Der Stadtservice der Stadtwerke will danach das Betonbecken reinigen und mögliche Schäden beheben.
Stadtservice holt Müll und Laub aus dem Becken
Nach Erfahrungen der vergangenen Jahre werden aus dem Becken rund sieben Kubikmeter Abfall herausgeholt. Neben Laub sammelt sich dort immer wieder Müll an. In der Vergangenheit fanden die Beschäftigten nach Angaben der Stadt bereits Gegenstände wie eine Kloschüssel, Fahrräder oder Schirme, außerdem große Mengen an Flaschen, Verpackungen und anderem Unrat. In diesem Jahr seien bereits Schachfiguren vom benachbarten Spielfeld von der Wasseroberfläche geholt worden.
Die Reinigung soll nicht nur das Becken optisch aufwerten, sondern auch verhindern, dass organische Rückstände bei steigenden Temperaturen zu faulen beginnen. Andernfalls könnte das Wasser unter Sonneneinstrahlung stark riechen.
Fische und Gelege werden vorab überprüft
Zu den Vorarbeiten gehört auch, dass das Team kontrolliert, ob sich Fische im Wasser befinden. Falls welche gefunden werden, sollen sie an einen Angelverein übergeben und in ein Vereinsgewässer umgesetzt werden. Außerdem werden die Pflanzflächen rund um das Becken überprüft, ob Wasservögel dort bereits Gelege angelegt haben. Die Stadt weist darauf hin, dass Enten erfahrungsgemäß erst bei dauerhaft mildem Wetter brüten, Nilgänse aber auch bei Minusgraden Eier legen können.
Reparaturen und Wiedereinbau der Technik geplant
Wenn nach dem Ablassen Schäden im Betonbecken sichtbar werden, sollen sie vor dem Wiederbefüllen repariert werden. Anschließend wird die Technik für die Fontäne wieder eingebaut. Sie war im Herbst ausgebaut und über den Winter in der Werkstatt des Stadtservice gereinigt worden.
Eingeschaltet werden sollen die Fontänen im Stadtgebiet erst wieder, wenn die Temperaturen stabil einige Grad über dem Gefrierpunkt liegen. So soll verhindert werden, dass Sprühnebel am Rand gefriert und rutschige Stellen entstehen. Ziel ist, dass die Fontäne im Martin-Luther-Park zu den Osterfeiertagen wieder läuft.
















