Im Bezirk der Agentur für Arbeit Offenbach ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar leicht gesunken. Am Stichtag waren 19.355 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 232 weniger als im Januar, aber 763 mehr als im Februar des Vorjahres.
Die Arbeitslosenquote lag bei 6,8 Prozent. Im Januar hatte sie bei 6,9 Prozent gelegen, im Februar 2025 bei 6,6 Prozent.
Rückgänge in beiden Bereichen
Carmen Giss, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenbach, spricht von einem moderaten Rückgang im Februar. Sie erklärt, dass die Arbeitslosenzahlen sowohl in der Arbeitslosenversicherung als auch in der Grundsicherung gesunken seien, in der Grundsicherung deutlicher als in der Arbeitslosenversicherung.
Zugleich verweist sie auf zurückgehende Stellenmeldungen. Wörtlich sagte sie: „Eine Tendenz für die Zukunft lässt sich daraus nicht ableiten, so sehr sich Unternehmen wie Arbeitnehmer/innen positive Arbeitsmarktsignale wünschen. Die von Arbeitgebern gemeldeten Stellen gingen im Februar weiter zurück.“
Stadt Offenbach bleibt bei 9,7 Prozent
In der Stadt Offenbach waren im Februar 7.882 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind nach Angaben der Agentur 0,1 Prozent weniger als im Januar und ebenso 0,1 Prozent weniger als im Februar 2025.
Die Arbeitslosenquote in der Stadt lag unverändert bei 9,7 Prozent. Im Februar des Vorjahres hatte sie bei 9,8 Prozent gelegen.
Kreis Offenbach mit Rückgang zum Januar
Im Kreis Offenbach waren 11.473 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 223 weniger als im Januar, zugleich aber 774 mehr als im Februar 2025.
Die Arbeitslosenquote im Kreis ging auf 5,7 Prozent zurück. Im Vormonat lag sie bei 5,8 Prozent, im Februar 2025 bei 5,4 Prozent.
Hinweis auf Woche der Ausbildung
Die Agentur für Arbeit kündigt zudem die „Woche der Ausbildung“ vom 16. bis 20. März an. Die Aktion soll bei Jugendlichen, Eltern und Unternehmen das Interesse an der dualen Ausbildung stärken.
Carmen Giss sagte dazu: „Betriebe sind bestens beraten, unserem Arbeitgeber-Service ihre unbesetzten Ausbildungsstellen zu melden. Für Schüler/innen, die 2026 die Schule verlassen, ist es an der Zeit, sich vertieft Gedanken über ihre Berufswahl zu machen. Unsere Berufsberatung kennt den Markt und berät Jugendliche und Eltern.“
















