Auf der A3 bei Frankfurt hat es am Samstagabend (31. Januar 2026) einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Wie die Polizei mitteilt, war ein Audi A6 gegen 21.50 Uhr in Fahrtrichtung Köln unterwegs, als es auf Höhe der Anschlussstelle Frankfurt-Süd zur Kollision kam.
Überholmanöver endet in Zusammenstoß
Nach aktuellen Erkenntnissen und mehreren unabhängigen Zeugenaussagen soll der Audi mit hoher Geschwindigkeit gefahren sein und mehrere Fahrzeuge links und rechts überholt haben. Eine 30 Jahre alte Fahrerin eines Peugeot befand sich demnach auf der linken Spur im Überholvorgang, bemerkte den schnell näher kommenden Audi und wollte Platz machen. Der Audi habe jedoch versucht, den Peugeot rechts zu überholen und sei dabei mit ihm zusammengestoßen.
Peugeot überschlägt sich, zwei weitere Autos beschädigt
Durch den Aufprall geriet der Audi laut Polizei zunächst gegen die rechte, anschließend gegen die linke Schutzplanke und kam dort zum Stehen. Der Peugeot schleuderte, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Zwei weitere Fahrzeuge wurden nach Polizeiangaben durch Trümmerteile beschädigt.
Leichtverletzte und Ermittlungen zur Fahrereigenschaft
Der Fahrer des Audi verließ laut Polizei sein nicht mehr fahrbereites Auto und flüchtete vom Unfallort. Später trafen die Beamten einen 22-Jährigen an, der angab, der Fahrer gewesen zu sein. Die Polizei ermittelt zur Fahrereigenschaft.
Die 30-jährige Peugeot-Fahrerin und ihr 34-jähriger Beifahrer wurden laut Polizei leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Schaden an Fahrzeugen und Leitplanke liege im unteren sechsstelligen Bereich.
Vollsperrung und Hubschrauber im Einsatz
Für die Unfallaufnahme musste die A3 im betroffenen Abschnitt nach Angaben der Polizei von 22 Uhr bis 23 Uhr voll gesperrt werden. Zur Absuche der Unfallstelle kam zudem ein Hubschrauber zum Einsatz.














