In der Nacht zum Sonntag hat eine mutmaßlich durch Sprengstoff ausgelöste Detonation einen Kiosk in Frankfurt am Main schwer beschädigt. Der Vorfall steht in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu einer ähnlichen Tat in der Nachbarstadt Offenbach, die sich lediglich eine Dreiviertelstunde später ereignete.
Spurensicherung untersucht weitreichende Schäden am Gebäude
Nach vorliegenden Informationen ereignete sich die Explosion in Frankfurt gegen 4 Uhr auf der Mörfelder Landstraße, unweit der Kreuzung zur Darmstädter Landstraße. Augenzeugen nahmen zu dieser Zeit einen dumpfen Knall wahr. Die Wucht der Detonation zerstörte die Eingangstür des Geschäfts vollständig und ließ zudem die Fensterscheiben des Objekts zersplittern. Eine erste Begutachtung vor Ort lässt auf einen enormen Sachschaden schließen. Um die genauen Umstände und die Ursache der Explosion zu klären, nahmen Spezialisten der Spurensicherung noch am Sonntagmorgen ihre Ermittlungen am Tatort auf.
Vorfall reiht sich in eine regionale Anschlagsserie ein
Die Tat in der Mainmetropole stellt keinen Einzelfall dar, sondern fügt sich in eine Häufung vergleichbarer Angriffe ein. In der jüngeren Vergangenheit wurden im Rhein-Main-Gebiet bereits mehrfach Kioske und Restaurants zum Ziel ähnlicher Zerstörungsakte. Eine direkte Parallele zeigte sich noch in derselben Nacht: Rund 45 Minuten nach dem Vorfall in Frankfurt kam es im Offenbacher Zentrum auf der Frankfurter Straße zu einer Detonation an einem Café, die ein nahezu identisches Muster aufweist.















