Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagabend auf der A66 in Fahrtrichtung Frankfurt ereignet. Gegen 22.25 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. Kurz vor dem Autobahnanschluss Erlensee stellten die Einsatzkräfte eine beschädigte Schutzplanke fest. Der verunglückte Audi Q5 lag nach dem Unfall rund 50 Meter von der Durchbruchstelle entfernt, etwa sechs Meter unterhalb der Fahrbahn im Wald in der Nähe der Bulau. Das Fahrzeug war dort mit mehreren Bäumen kollidiert.
Fahrer lag abseits im Wald
Der Fahrer wurde nicht im Auto, sondern abseits des Wagens im Wald gefunden. Nach dem derzeitigen Stand wurde er bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Rettung in eine nahegelegene Klinik gebracht.
Rettung über Drehleiter durchgeführt
Die Bergung des Mannes war aufwendig: Er wurde mit einer Trage über eine Drehleiter aus der Böschung nach oben geholt. Parallel suchten Einsatzkräfte den Bereich ab, weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Personen im Fahrzeug gewesen sein könnten. Dazu wurde auch eine Drohne eingesetzt. Weitere Personen wurden dabei nicht gefunden.
Polizei klärt Unfallhergang
Für die Rettungsarbeiten wurden auf der A66 zwei von drei Fahrstreifen gesperrt. Zusätzlich wurde unterhalb der Autobahn ein Lichtmastfahrzeug eingesetzt. Wie es zu dem Unfall kam, ist bislang unklar; die Polizei ermittelt.
















