Im Frankfurter Bahnhofsviertel ist es am frühen Morgen des 10. Juli zu einer schweren Auseinandersetzung gekommen, bei der vier Männer im Alter zwischen 23 und 27 Jahren durch Stich- und Schnittverletzungen verwundet wurden. Einer der Beteiligten schwebt nach dem Vorfall in Lebensgefahr. Wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei Frankfurt mitteilen, mussten alle vier Verletzten zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser eingeliefert werden, während mehreren weiteren Personen die Flucht vom Tatort gelang.
Gewalt verlagert sich in die unterirdischen Bahnhofsebenen
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen brach der Konflikt zunächst auf der Straße im Bereich des Kaisertors aus. Bei dieser ersten körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen erlitten ein 23-Jähriger sowie ein 27-Jähriger Schnitt- und Stichwunden. Anschließend verlagerte sich das Geschehen direkt in den Hauptbahnhof. In der dortigen B- und C-Ebene kam es zu einem erneuten Zusammenstoß zwischen einem 26-Jährigen und einem 23-Jährigen, bei dem einer der beiden lebensbedrohliche Verletzungen davontrug.
Sicherung der Spuren erstreckt sich über ein großes Areal
Da sich das Tatgeschehen vom Kaisertor bis in die angrenzende B-Ebene des Bahnhofs erstreckte, musste die Polizei ein weitläufiges Areal absuchen und sperren. Die aufwendigen Maßnahmen zur Sicherung der Spuren zogen sich bis in die Morgenstunden hin. Mehreren Beteiligten gelang es, sich unerkannt vom Tatort zu entfernen. Die Kriminalpolizei hat mit einem zuständigen Fachkommissariat die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Hintergründe des Konflikts und den exakten Ablauf aufzuklären.
















