Am späten Dienstagabend ist es im Klinikum Hanau zu einem Brandereignis gekommen. Gegen 23.30 Uhr löste die Brandmeldeanlage Alarm aus, nachdem in einem Patientenzimmer Feuer ausgebrochen war. Wie die Polizei mitteilt, soll ein Patient in dem Raum mehrere Klopapierrollen angezündet haben.
Personal reagierte schnell
Über die ausgelöste Anlage wurde das Klinikpersonal sofort informiert. Mitarbeiter nahmen Brandgeruch wahr, brachten den Mann aus dem Zimmer in Sicherheit und löschten die brennenden Rollen. Nach Angaben der Polizei nahmen Boden und Wand Schaden, der Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.
Feuerwehr belüftete Klinikgebäude
Die Feuerwehr traf mit rund 50 Kräften der Berufsfeuerwehr und der Stadtteilwehren am Einsatzort ein. Auch der Rettungsdienst war mit mehreren Einheiten vor Ort. Ein Patient, der in dem verrauchten Zimmer war, wurde an den Rettungsdienst übergeben, stand jedoch lediglich unter dem Einfluss der Rauchentwicklung und erlitt keine schweren Verletzungen. Die Einsatzkräfte belüfteten das Gebäude, eine Räumung war nicht erforderlich. Während der Maßnahmen blieb die Julius-Leber-Straße zeitweise voll gesperrt.
Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft den Verdacht der Brandstiftung. Zur Ursache des Verhaltens des Patienten liegen bislang keine weiteren Erkenntnisse vor.














