Ein 23 Jahre alter Autofahrer ist in der Nacht zum Montag auf der A66 in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs gewesen und hat damit andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. In Höhe der Abfahrt Zeilsheim kam es zu einem Unfall, weil ein entgegenkommendes Fahrzeug ausweichen musste; der Fahrer wurde dabei leicht verletzt.
Auf dem Abschnitt zwischen Wallau und dem Krifteler Dreieck wurde für die Strecke Wiesbaden–Frankfurt eine Verkehrswarnung herausgegeben. Mehrere Autofahrer mussten dem entgegenkommenden Wagen ausweichen. Dabei verlor der Fahrer eines VW die Kontrolle und prallte gegen die Leitplanke; das Auto wurde vorne und hinten rechts stark beschädigt.
Polizei stoppt den Wagen nach Wendemanöver
Einsatzkräfte der Polizei Frankfurt bemerkten den Falschfahrer gegen 1.30 Uhr in Höhe der Abfahrt Höchst, als dort gerade eine Geschwindigkeitsmessstelle eingerichtet wurde. Später wendete der Fahrer in Höhe des Eschborner Dreiecks und fuhr anschließend in der richtigen Richtung weiter. Dabei kollidierte er mit der Leitplanke und verursachte einen weiteren Unfall.
Kurz darauf stoppte eine Streife das Fahrzeug. Ein erster Atemalkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von knapp zwei Promille. Zudem hielt sich der beschuldigte Fahrer unrechtmäßig in Deutschland auf.
Vollsperrung löst Stau aus
Der 23-Jährige wurde zur Ausnüchterung und wegen seines Aufenthaltsstatus ins Polizeipräsidium gebracht. Er soll im Laufe des Tages einem Richter vorgeführt werden; mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.
Für die Unfallaufnahme und die Absicherung sperrte die Polizei die A66 in Richtung Wiesbaden zwischen 2.00 und 3.00 Uhr für etwa 45 Minuten vollständig. In dem Bereich bildete sich ein Stau. Der Schaden wird ersten Schätzungen zufolge auf rund 10.000 Euro beziffert.















