Ein betrunkener Busfahrer ist am Freitagabend in Hanau von der Polizei aus dem Verkehr gezogen worden. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 57-Jährigen nach Angaben der Polizei 2,41 Promille. Der Mann musste seinen Führerschein abgeben, zudem wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Ausgangspunkt des Einsatzes war der Hinweis eines Fahrgastes. Dieser hatte nach Polizeiangaben Alkoholgeruch bei dem Fahrer wahrgenommen und die Beamten informiert. Eine Streife traf den Busfahrer kurze Zeit später am Hauptbahnhof an.
Schicht endete am Hauptbahnhof
Dort war für den Mann nicht nur seine Fahrt beendet. Die Polizei stellte auch seinen Führerschein sicher. Anschließend musste der 57-Jährige mit auf das Revier, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde.
Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Für Berufskraftfahrer hat die Sicherstellung des Führerscheins unmittelbare Folgen, weil sie ihre Tätigkeit damit zunächst nicht weiter ausüben können.
Auch arbeitsrechtliche Folgen möglich
Neben dem Strafverfahren könnten dem Mann nach Angaben der Polizei auch arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen.
Der Fall wurde bekannt, weil ein Fahrgast aufmerksam wurde und den Alkoholgeruch meldete. Ohne diesen Hinweis wäre der Busfahrer zunächst weiter im Dienst geblieben.
















