Nach einer gewaltätigen Auseinandersetzung in einem Linienbus in Hanau am Abend des 9. März (wir berichteten) ist ein 25 Jahre alter Mann inzwischen gestorben. Er lag mehrere Wochen im Koma, ehe er Ende März verstarb. Nach bisherigem Ermittlungsstand dürften die schweren Verletzungen aus der Auseinandersetzung todesursächlich gewesen sein.
17-Jähriger kurz nach der Tat gefasst
Die Polizei war am 9. März wegen einer Messerattacke in einem Linienbus alarmiert worden. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand kam es gegen 18.20 Uhr zunächst zu Streitigkeiten in dem Bus. Beteiligt gewesen sein sollen ein 17-Jähriger sowie der später Verletzte und ein Begleiter. Aus den Worten entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung.
Im Verlauf der Rangelei soll der 17-Jährige mit einem Messer auf den 25-Jährigen eingewirkt und ihm lebensgefährliche Verletzungen zugefügt haben. Rettungskräfte brachten den Mann in eine Klinik. Der Tatverdächtige entfernte sich anschließend zunächst vom Ort des Geschehens, wurde aber im Rahmen einer Fahndung kurz darauf vorläufig festgenommen.
Ermittlungen nun wegen Tötungsdelikts
Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Kriminalpolizei ermitteln mittlerweile wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Am Abend der Tat hatte die Kriminalpolizei am Tatort bis in die Abendstunden Spuren gesichert.
















