Einsatzkräften des Zolls ist am Frankfurter Flughafen die Sicherstellung einer großen Menge Rauschgift gelungen. Bei der Überprüfung des Gepäcks eines Fluges aus Montego Bay in Jamaika fand die Behörde am 4. Juli rund 24 Kilogramm Kokain. Die illegale Ladung hat nach Angaben des Zolls einen geschätzten Straßenverkaufswert von mehr als 1,6 Millionen Euro. Ein 20 Jahre alter Tatverdächtiger wurde noch direkt am Flughafen vorläufig festgenommen.
Spürhund schlägt bei der Gepäcksuche an
Den entscheidenden Hinweis lieferte der Rauschgiftspürhund Donut, der bei der Kontrolle der Gepäckstücke gezielt auf einen bestimmten Koffer aufmerksam machte. Als die Beamten das Behältnis daraufhin von Hand überprüften und entsprechende Tests durchführten, bestätigte sich der Verdacht. In dem Hartschalenkoffer befanden sich insgesamt 20 in Folie eingewickelte Blöcke, in denen das Kokain verpackt war.
Sprecherin der Behörde ordnet Aufgriff ein
Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main, äußerte sich zu der Sicherstellung wie folgt: „Dies ist schon eine beachtliche Menge für den Transport in einem Koffer. Häufig hatten wir schon besondere Verstecke. Aber es ist auch nicht das erste Mal, dass die wir die Blöcke offen im Koffer gefunden haben.“ Der mutmaßliche Schmuggler, ein 20-jähriger Mann, wurde nach dem Fund von den Kontrollkräften vorläufig festgenommen.
















