An der Anschlussstelle Langen zur Autobahn 661 ist am Mittwochnachmittag ein beladener Sattelauflieger während der Fahrt abgerissen. Das Unglück führte laut Polizei zu einem größeren Diesel-Austritt und erforderte eine mehrstündige Sperrung der Auffahrt in Fahrtrichtung Oberursel. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand.
Fehlende Verriegelung als mutmaßliche Ursache des Unfalls
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Ermittler gegen 15.50 Uhr. Ein 47 Jahre alter Lastwagenfahrer war im Bereich der Autobahnzufahrt unterwegs, als sich der mit einer Kühlfunktion ausgestattete Anhänger plötzlich von der Zugmaschine trennte. Der Auflieger rutschte daraufhin nach rechts von der Fahrbahn und kam schließlich in einer deutlichen Schräglage zum Stillstand. Die Polizei geht nach einer ersten Begutachtung der Situation davon aus, dass der Anhänger zuvor nicht vorschriftsmäßig mit der Zugmaschine verbunden und verriegelt worden war. Gegen den 47-jährigen Fahrer leiteten die Beamten aus diesem Grund ein formelles Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Ausgelaufener Kraftstoff ruft die Wasserbehörde auf den Plan
Durch das unkontrollierte Abkommen von der Strecke riss zudem der Dieseltank des Aufliegers auf. Eine größere Menge an Kraftstoff verteilte sich über den Asphalt und sickerte teilweise auch in das unbefestigte Erdreich neben der Straße. Aufgrund der potenziellen Umweltgefährdung zogen die Einsatzkräfte umgehend die Untere Wasserbehörde sowie die zuständige Autobahnmeisterei hinzu. Neben den Verunreinigungen hinterließ der abgerissene Anhänger auch tiefe Kratzer und Schleifspuren auf dem Straßenbelag. Die Behörden schätzen den entstandenen Gesamtschaden auf eine Summe von mehr als 20.000 Euro. Für die aufwendige Bergung des Havaristen, die Beseitigung der ausgelaufenen Betriebsstoffe sowie die anschließende Reinigung der Fahrbahn musste die Auffahrt für einen Zeitraum von knapp drei Stunden gesperrt werden.
















