Am Hanauer Kreuz ist am Montagnachmittag ein 40 Jahre alter Autofahrer mit seinem Mercedes verunglückt und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizeiautobahnstation Hanau war der Mann kurz nach 14.30 Uhr auf der A45 aus Richtung Aschaffenburg unterwegs, als er in der Überleitung zur A66 Richtung Maintal in einer Linkskurve die Kontrolle über den Wagen verlor.
Der Mercedes kam nach rechts von der Fahrbahn ab und wurde über die Leitplanke in eine abschüssige Böschung geschleudert. Am Fuß der Böschung blieb das Auto in einem kleinen Teich stehen – laut Polizei in aufrechter Position.
Zeugen nennen Tempo als mögliche Ursache
Zeugenangaben zufolge soll der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Der Mann war zunächst im Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften befreit werden. Er kam unter anderem mit Verdacht auf eine Armfraktur in ein Krankenhaus.
Die Feuerwehr Hanau berichtet, der Wagen habe die Leitplanke durchbrochen und sei rund 15 Meter tiefer in einen Bereich am Außenarm der Kinzig gestürzt. Einsatzleiter Sean Heesch sprach zudem von einem Flug von knapp über 60 Metern.
Verbindungsspur gesperrt, Verkehr wird umgeleitet
Wegen des Einsatzes und der Bergung des schwer zugänglichen Fahrzeugs blieb die Verbindungsspur am Hanauer Kreuz zeitweise voll gesperrt. Die Sperrung musste nach Angaben der Polizei zunächst weiter aufrechterhalten werden; der Verkehr wurde umgeleitet. Wie lange die Einschränkungen dauern, war zunächst unklar.
Die Polizei sucht weitere Zeugen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 06181 9010-0.
















