Auf der Bahnstrecke zwischen Offenbach Ost und dem Hanauer Hauptbahnhof ist am frühen Samstagmorgen ein Intercity-Express mit einer ausgerissenen Schafherde zusammengestoßen. Wie hessenschau.de berichtet, musste der Lokführer eine Notbremsung einleiten, um den Zug zum Stehen zu bringen. Für zehn bis fünfzehn Tiere endete die Kollision nach Angaben der Bundespolizei tödlich.
Rund 120 Reisende bleiben im Zug unverletzt
An Bord des Zuges befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks etwa 120 Passagiere. Von den Reisenden erlitt durch den Zusammenstoß und die Notbremsung niemand Verletzungen. Die Einsatzkräfte behandelten den Vorfall vor Ort wie einen Personenunfall. Neben der Feuerwehr und Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei war auch ein Notfall-Manager der Deutschen Bahn an der Unfallstelle im Einsatz.
Sperrung sorgt für Ausfälle und Umleitungen
Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste der Streckenabschnitt zwischen Offenbach und Hanau zunächst in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Dies führte im Zugverkehr zu Behinderungen: Sowohl im Regional- als auch im Fernverkehr kam es zu Umleitungen und Ausfällen. Nach Angaben des Rhein-Main-Verkehrsverbundes war von der Sperrung außerdem die S-Bahn-Linie S9 betroffen.
Bundespolizei gibt Strecke nach zwei Stunden frei
Die Einschränkungen für den Bahnbetrieb dauerten rund zwei Stunden an. Anschließend bestätigte eine Sprecherin der Bundespolizei, dass der betroffene Streckenabschnitt wieder frei ist und für den Zugverkehr genutzt werden kann.
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