Beim traditionellen Ostermarkt in Rodgau sind in diesem Jahr rund 6.000 Euro zusammengekommen. Die Summe stammt aus Kuchenverkäufen und Standgebühren und soll wie in den vergangenen Jahrzehnten vollständig an SOS-Kinderdörfer gehen. Zusätzlich wurden am Stand des SOS-Helferkreises weitere Einnahmen erzielt. Insgesamt wurde damit das Ergebnis des Vorjahres nach Angaben aus dem Quellmaterial deutlich übertroffen.
Geld für vier Einrichtungen vorgesehen
Die Spenden sollen in diesem Jahr vier SOS-Kinderdörfern zugutekommen. Drei Einrichtungen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen werden demnach bei der Anschaffung von Spielgeräten, Fahrrädern und Dingen des täglichen Bedarfs unterstützt.
Ein weiterer Teil ist für ein SOS-Kinderdorf in Polen vorgesehen. Dort wurden nach Angaben aus dem Quellmaterial seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Jahr 2022 zahlreiche Kinder aus der Donbas-Region aufgenommen.
Jubiläen werfen bereits Schatten voraus
Der diesjährige Markterlös gilt zugleich als Auftakt für ein besonderes kommendes Jahr: Der SOS-Helferkreis besteht derzeit seit 59 Jahren und soll 2027 sein 60-jähriges Bestehen feiern. Im selben Jahr steht auch das 40. Jubiläum des Ostermarkts an.
Im Quellmaterial wird betont, dass die Mittel in den Kinderdörfern unter anderem für die Integration geflüchteter Kinder sowie für Freizeit- und Sportangebote benötigt werden.
















