Nach einem Verkehrsunfall in Rodgau hat die Polizei am frühen Freitagmorgen einen stark alkoholisierten Autofahrer gestoppt. Ein Beobachter hatte den Vorfall am Tannenmühlkreisel bemerkt und die Beamten verständigt, wodurch die Einsatzkräfte den 22 Jahre alten Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis rasch ausfindig machen konnten.
Kollision mit der Leitplanke an der Ausfahrt
Den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen zufolge war der junge Mann mit seinem VW zunächst auf der Bundesstraße 45 aus Richtung Rodgau kommend in Fahrtrichtung Hanau unterwegs. Im Ausfahrtsbereich zum Tannenmühlkreisel stieß das Fahrzeug seitlich gegen die dortige Leitplanke. Im Anschluss fuhr der Fahrer in den Kreisverkehr ein und verließ diesen über die Bundesstraße 448 in Richtung Obertshausen. Wegen der massiven Schäden an seinem Auto war er dort offensichtlich gezwungen, seine Fahrt abzubrechen. Die Behörde beziffert den entstandenen Sachschaden an dem Wagen sowie an zwei Elementen der Schutzplanke auf insgesamt rund 5.500 Euro.
Strafverfahren nach Kontrolle durch die Polizei
Eine alarmierte Streifenbesatzung entdeckte das Unfallfahrzeug kurz nach dem Anruf des Zeugen gegen 5.30 Uhr und kontrollierte den Fahrer. Bei dem 22-Jährigen zeigte ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,31 Promille an. Darüber hinaus besteht laut Polizei die Möglichkeit, dass er zusätzlich unter dem Einfluss von Rauschmitteln stand. Die Beamten brachten den Mann für eine Blutentnahme auf das zuständige Revier. Er muss sich nun einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs stellen. Das umsichtige Handeln des Hinweisgebers ermöglichte nach Angaben der Ermittler eine schnelle Aufklärung des Geschehens.
















