Der „Brunnen der Jugend“ am Puiseauxplatz in Nieder-Roden hat ein neues Erscheinungsbild bekommen. Die Stadt Rodgau hat die Anlage umgestaltet und das Wasser aus den Becken abgelassen. Stattdessen wird der zentral gelegene Bereich nun als bepflanzte Grünfläche genutzt.
Nach Angaben der Stadt orientiert sich das neue Konzept an den Grundsätzen, die auch für andere kommunale Grünflächen gelten. Gepflanzt wurden zwei größere rotblättrige Sträucher, hochwachsende Gräser sowie kleinere Gräser und verschiedene Stauden. Durch die unterschiedlichen Höhen der Pflanzen soll eine klar gegliederte Struktur entstehen. Zugleich wurde darauf geachtet, dass die prägende Skulptur des Brunnens sichtbar bleibt.
Die Stadt setzt dabei auf Gewächse, die ganzjährig Blattschmuck und Blüten bieten. Zugleich sollen sie Nahrung und Rückzugsorte für Kleinlebewesen schaffen. Auch Trockenphasen sollen die Pflanzen nach Angaben der Verwaltung gut überstehen können. Die dichte Bepflanzung soll außerdem ein geschlossenes Gesamtbild erzeugen und verhindern, dass die Fläche betreten und beschädigt wird. Ein Rückschnitt ist nicht vorgesehen. Die Pflanzen sollen ausdrücklich auch über die Ränder der Becken hinauswachsen.
Pilotprojekt soll an heißen Tagen kühlen
Damit der Platz trotz des stillgelegten Brunnens weiterhin eine Möglichkeit zur Abkühlung bietet, testet die Stadt ein neues System zur Wasservernebelung. Eine eigens konstruierte Anlage soll an heißen Tagen für Erfrischung sorgen. Der Zerstäuber wird über eine Zeitschaltuhr gesteuert und tagsüber bei hochsommerlichen Temperaturen betrieben.
Mit der Umgestaltung verfolgt die Stadt nach eigenen Angaben zwei Ziele. Zum einen soll die Aufenthaltsqualität am Puiseauxplatz verbessert werden. Zum anderen soll verhindert werden, dass der frühere Brunnenbereich zweckentfremdet wird, etwa als Abfallstelle. Die Verwaltung hofft nun, dass die neue Gestaltung dauerhaft erhalten bleibt.
















