Bei der „Tilly-Spendenaktion“ haben Reinigungskräfte der Stadt Rodgau in diesem Jahr 2.800 Euro gesammelt. Das Geld wurde an Claudia Bauer-Herzog, die Leiterin des Hospizes am Wasserturm, übergeben. Den symbolischen Scheck reichten Gabriela Werner und Antje Göckler stellvertretend für die Belegschaft gemeinsam mit der Ersten Stadträtin Janika Martin, die als Schirmherrin genannt wird.
Erlös aus Kuchen, Deko und Spenden
Die Summe setzt sich aus mehreren Einnahmequellen zusammen. Verkauft wurden demnach mehr als 40 selbstgebackene Kuchen, außerdem handgefertigte Dekorationsartikel. Hinzu kamen Spenden von Beschäftigten der Stadtverwaltung, einschließlich der Kindertagesstätten. Die Stadt spricht dabei von einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.
Vorbereitung vollständig in der Freizeit
Besonders betont die Stadt, dass sich das Reinigungsteam um die Organisation der Aktion außerhalb der Arbeitszeit gekümmert habe. Demnach habe das gesamte Team „vollzählig und ausnahmslos“ in der Freizeit alle Aufgaben rund um die Spendenaktion übernommen.
Hospiz verweist auf hohen Spendenbedarf
Beim Treffen stellte Hospizleiterin Bauer-Herzog die Arbeit der Einrichtung vor. Sie erklärte, dass das Hospiz jedes Jahr auf Spendengelder im sechsstelligen Bereich angewiesen sei, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Außerdem hat sie die Rolle der Hospizarbeit für die Öffentlichkeit angesprochen und den Einsatz der 45 ehrenamtlichen Mitarbeitenden hervorgehoben. Gleichzeitig wies sie laut Stadt darauf hin, dass im April ein neuer Kurs für Interessierte startet.
Aktion läuft seit Januar 2023
Die „Tilly-Spendenaktion“ wurde im Januar 2023 ins Leben gerufen und ist seither fester Bestandteil innerhalb der städtischen Belegschaft. Die Stadt Rodgau bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung der Spendenaktion.
















