Die Schmoll Maschinen GmbH verlagert ihren Unternehmenssitz innerhalb von Rödermark und treibt den Bau der neuen Firmenzentrale voran. Auf dem 5,8 Hektar großen Areal an der Ober-Röder Nordspitze feierte der Spezialist für mikromechanische Geräte nun das Richtfest für eine neue Lager-, Logistik- und Montagehalle. Das Unternehmen investiert an dem Standort zwischen Rödermarkring und Frankfurter Straße insgesamt rund 50 Millionen Euro in den Neubau von Betriebs- und Verwaltungsgebäuden sowie in die dazugehörige Infrastruktur wie Parkflächen, eine eigene Anbindungsstraße und die Begrünung.
Erste Maschinen sollen im kommenden September vom Band laufen
Innerhalb von wenigen Monaten ist auf dem Grundstück eine Halle mit rund 5.000 Quadratmetern Nutzfläche entstanden. Nach der Beendigung der Rohbauarbeiten beginnt nun der Innenausbau des Komplexes. Thomas Kunz, Chef der Schmoll-Gruppe, bestätigte im Rahmen der Feierlichkeiten den bestehenden Zeitplan für das Bauvorhaben und die geplante Inbetriebnahme: „Erfreulicherweise geht es flott voran. Jetzt wird der Innenausbau in Angriff genommen. Ziel bleibt es, im kommenden September in die Fertigung zu gehen und die erste Maschine aus der Halle zu fahren“.
Hauptgebäude für Forschung und Verwaltung folgt im nächsten Jahr
Die neu errichtete Halle bildet die erste Phase der kompletten Betriebsverlagerung vom bisherigen Standort an der Odenwaldstraße an die Nordspitze. Im kommenden Jahr soll der Bau der neuen Zentrale starten, für die ein Raumprogramm von insgesamt 20.000 Quadratmetern vorgesehen ist. In diesem Gebäudeteil werden künftig die Verwaltung sowie die Abteilungen für Forschung und Entwicklung untergebracht. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 600 Arbeitskräfte in Rödermark sowie weitere 300 Angestellte an Standorten in Asien. Der Maschinenbauer produziert Anlagen, die mit Lasertechnik Bohrungen in Leiterplatten vornehmen. Diese Bauteile werden weltweit unter anderem in Smartphones eingesetzt.
Rathauschef lobt wirtschaftliche Weichenstellung für den Standort Rödermark
Seitens der Stadtverwaltung nahmen Bürgermeister Jörg Rotter sowie Till Andrießen, Leiter des Fachdienstes für Wirtschaftsförderung und Kommunikation, an dem Richtfest teil. Der Bürgermeister durchtrennte symbolisch ein Band für den Bauabschnitt und sagte: „Wieder eine Etappe geschafft!“ Die großvolumige Investition bewertete der Verwaltungschef als bedeutsamen Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung im Stadtgebiet. „Das ist nicht selbstverständlich in Anbetracht der aktuellen Rahmenbedingungen und wahrlich ein Grund zur Freude“, sagte Rotter mit Blick auf das Großprojekt. Die planerische Gestaltung des Neubaus stammt vom Architekturbüro Wolfgang Ott aus Kronberg. Mit der baulichen Umsetzung ist als Generalunternehmer die Weimer Gruppe aus dem mittelhessischen Lahnau beauftragt.
















