Beim diesjährigen Gemarkungsputz in Rödermark haben rund 160 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer das Stadtgebiet von illegal entsorgtem Unrat befreit. Insgesamt füllten die Teilnehmer bei spätsommerlichem Wetter etwa 150 Müllsäcke. Nach Angaben der Stadtverwaltung entspricht dies einer Gesamtmenge von über einer Tonne Abfall, die auf Straßen, Plätzen und in der freien Gemarkung aufgelesen wurde.
Von Zigarettenkippen bis zu illegal entsorgten Elektrogeräten
Das Spektrum des zusammengetragenen Mülls reichte von achtlos weggeworfenen Dosen, Flaschen und Verpackungsresten über Zigarettenkippen bis hin zu größeren Fundstücken wie wild in der Landschaft abgelegten Elektrogeräten. Nach dem gemeinschaftlichen Streifzug durch die Rödermärker Stadtteile fand die Aktion auf dem Gelände des kommunalen Betriebshofs einen gemütlichen Ausklang. Dort dankte Bürgermeister Jörg Rotter, der sich selbst aktiv an der Sammlung beteiligt hatte, den anwesenden Privatpersonen, Vereinsvertretern sowie Kommunalpolitikern für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.
Aktion als Teil einer umfassenden städtischen Sauberkeitsoffensive
Die alljährliche Reinigungsaktion ist in den weltweiten „World Cleanup Day“ eingebunden und bildet zugleich einen Baustein der lokalen Sauberkeitsoffensive. Dieses städtische Konzept wird seit dem Jahr 2022 durch Aufklärungskampagnen, die Aufstellung zusätzlicher Abfallbehälter sowie eine personelle und technische Aufstockung des städtischen Reinigungsteams umgesetzt. Dennoch verwies Bürgermeister Rotter bereits vor dem Start der Aktion auf die Notwendigkeit der zivilgesellschaftlichen Mithilfe: „Trotz all dieser positiven Maßnahmen bleibt das Engagement der Bevölkerung ein wesentlicher Faktor für nachhaltigen Erfolg“. Das sichtbare Aufräumen sei quantitativ wichtig, diene aber auch als klares Signal an die Verursacher, ihren Müll nicht in der Natur zu entsorgen.
Städtischer Fachdienst lobt ganzjährigen Einsatz der Schulen
Die logistische Organisation und der reibungslose Ablauf des Aktionstages lagen in den Händen der Mitarbeiter des Betriebshofs sowie des städtischen Fachdienstes Abfall. In diesem Zusammenhang wies Mitorganisatorin Enrida Mamica darauf hin, dass die Bemühungen um ein gepflegtes Ortsbild nicht auf diesen einzelnen Termin beschränkt bleiben. Sie rückte die Arbeit der Bildungseinrichtungen in den Fokus und erklärte abschließend: „Zu loben ist auch der Einsatz der örtlichen Schulen, die mit ihren Müllsammelaktionen im jeweiligen Umfeld übers Jahr verteilt ebenfalls einen wertvollen Beitrag für mehr Sauberkeit leisten.“















