Auf der Kinder- und Jugendfarm in Rödermark leisten aktuell 14 junge Menschen aus acht verschiedenen Nationen freiwillige Bau- und Instandsetzungsarbeiten. Noch bis zum 1. August 2026 engagieren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines internationalen Workcamps auf dem Gelände am Oberwiesenweg, um dort unter anderem einen neuen Pavillon zu errichten. Organisiert wird das zweiwöchige Projekt vom Kreis Offenbach in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Betreiberverein sowie einem erfahrenen Jugendschaftsdienst.
Handwerkliche Einsätze und Bau eines neuen Treffpunkts
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 24 Jahren sind aus Deutschland, Frankreich, Italien, Mexiko, Spanien, Tschechien, der Türkei und der Ukraine in den Landkreis Offenbach gereist. Während des zweiwöchigen Aufenthalte leben die Gäste unter einem Dach und organisieren ihren Alltag selbstständig. Neben dem gemeinsamen Zusammenleben absolvieren die Teilnehmenden täglich mehrere Arbeitsstunden auf dem Farmgelände. Das zentrale Bauvorhaben der Gruppe ist die Errichtung eines Holzpavillons, der Besucherinnen und Besuchern künftig als Treffpunkt dienen soll. Darüber hinaus übernehmen die Arbeitskräfte weitere handwerkliche Aufgaben, indem sie beim Bau eines Kaninchenstalls helfen und bestehende Einrichtungen der Farm instand setzen.
Kreisbeigeordneter lobt freiwilliges Engagement der Jugendlichen
Bei einem Besuch vor Ort überbrachte der Kreisbeigeordnete Alexander Böhn den Helfenden als Überraschung Gutscheine für Eis und machte sich ein Bild von den Arbeiten. Der Politiker würdigte den Einsatz der jungen Menschen während ihrer Ferienzeit und erklärte: „Gerade Jugendliche und junge Erwachsene profitieren von solchen Begegnungen. Wer gemeinsam ein Vorhaben verwirklicht, entdeckt schnell, dass Menschen trotz unterschiedlicher Lebenswege überraschend viele Gemeinsamkeiten haben. Solche Erlebnisse fördern Offenheit und gegenseitigen Respekt auf eine ganz natürliche Weise“. Zudem hob Böhn die Bedeutung des gemeinnützigen Projekts hervor: „Dass die Teilnehmenden zudem freiwillig einen Teil ihrer Ferien investieren, um etwas Bleibendes zu schaffen, verdient große Anerkennung. Dieses Engagement zeigt Verantwortungsbewusstsein und macht deutlich, wie viel erreicht werden kann, wenn junge Menschen gemeinsam ein Ziel verfolgen.“
Langjährige Erfahrung in der internationalen Jugendarbeit
Die Leitung des Projekts liegt beim Bereich Jugendförderung und Frühe Hilfen des Kreises Offenbach gemeinsam mit der Kinder- und Jugendfarm Rödermark. Als dritter Kooperationspartner fungieren die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste. Die Organisation engagiert sich nach eigenen Angaben bereits seit mehr als 75 Jahren dafür, junge Menschen aus verschiedenen Staaten zusammenzuführen, um freiwillig gemeinnützige Aufgaben in unterschiedlichen Regionen zu übernehmen.
















