Die künftige Gastronomie in der Kulturhalle Rödermark nimmt Konturen an: Ab dem Frühsommer 2026 soll im Ober-Röder Ortskern wieder ein Restaurant betrieben werden. Die Stadt hat einen zunächst auf fünf Jahre ausgelegten Pachtvertrag mit Emrah Kilcul abgeschlossen, der bereits das „La Scala“ in Urberach führt.
Zweigleisiger Betrieb in beiden Stadtteilen
Kilcul kündigte an, das bestehende Konzept seines Urberacher Lokals auch am neuen Standort fortzuführen. „Ich fahre zweigleisig, gekocht und serviert wird künftig in beiden Stadtteilen. Das ‚La Scala‘ gibt’s dann doppelt“, sagte er bei der Präsentation des Vertrags. Beide Standorte sollen italienische Küche anbieten.
Umbauarbeiten und Investitionen geplant
Vor dem Start stehen umfassende Arbeiten an. Die Kommunalen Betriebe haben das Restaurant zunächst grundgereinigt und wollen eine neue LED-Beleuchtung installieren. Kilcul plant darüber hinaus eine vollständige Neumöblierung, einen neu gestalteten Gastraum sowie einen Terrassenbereich. Für ein „gemütlich-stilvolles Ambiente“ wird der Gastronom nach eigenen Angaben erheblich investieren.
Stadt setzt auf positiven Neustart der Kulturhallen-Gastronomie
Reiner Rebel, kommissarischer Leiter der Kommunalen Betriebe, zeigte sich zufrieden über die Vereinbarung. Er verwies auf den guten Ruf des Urberacher Betriebs und die günstige Lage des neuen Standorts in der Kulturhalle. Bürgermeister Jörg Rotter sieht in der Wiederbelebung des Restaurants einen wichtigen Schritt: „Dann sind Kultur, Vereinsleben, soziales Miteinander und Gastronomie endlich wieder als ein Komplex vereint. Das ist eine gute Perspektive.“
Der Beginn des Restaurantbetriebs ist spätestens zum 1. Juli 2026 vorgesehen.
















