Vier Jugendliche aus dem Jugendzentrum „Am Motzenbruch“ haben für den städtischen Fachdienst Kinder in Rödermark Pouring-Bilder angefertigt. Die Werke sollen künftig Büroräume des Fachdienstes schmücken, nach Angaben der Stadt handelt es sich um eine stadtinterne Auftragsarbeit.
Auslöser war ein Besuch im Jugendzentrum: Dort hatten Pouring-Bilder, die bereits Wände und Räume des Juz prägen, die pädagogischen Fachberaterinnen Nadine Kaletsch und Christiane Reiser angesprochen. Im Anschluss entstand die Idee, auch die Büros des Fachdienstes Kinder mit solchen Arbeiten auszustatten.
Idee entstand bei Besuch im Jugendzentrum
Im weiteren Austausch mit Juz-Betreuer Chris Götte, der das Kunstprojekt als Sozialpädagoge begleitet hatte, und der Leiterin des Fachdienstes, Angelina-Vivian König, wurde das Vorhaben konkret. Für die Umsetzung gewann die Stadt nach eigenen Angaben vier Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren: Luna Berger, Sophie Erdmann, Nasir Ghaderi und Omit Zahedi.
König zog bei der Übergabe der Bilder ein positives Fazit. „Es ist schön, zu sehen, dass junge Menschen bereit sind, Zeit und Kreativität für andere zu investieren. Die Beteiligten können auf ihre geleistete Arbeit zu Recht stolz sein“, sagte sie laut Mitteilung.
So funktioniert die Pouringtechnik mit Acrylfarbe
Bei Pouring handelt es sich um eine Fließtechnik. Flüssige Acrylfarbe wird auf eine Leinwand gegossen und anschließend mit einem Heißluft-Föhn in unterschiedliche Richtungen gelenkt. Auch das Anwinkeln der Oberfläche steuert, wie sich die Farben verteilen.
Vor dem Farbauftrag wird die Leinwand laut Stadt stark angefeuchtet und mit einem Grundkolorit vorbehandelt. Danach entstehen durch das Fließen der Farben Verschmelzungen und marmorierte Strukturen. Nach der Gestaltung müssen die Bilder mehrere Tage trocknen, bis der Prozess abgeschlossen ist.
















