Nach einer schweren Auseinandersetzung in der Nacht zum Sonntag ermittelt die Polizei inzwischen gegen insgesamt vier Tatverdächtige. Der Vorfall hatte sich gegen 0.30 Uhr auf dem Gelände eines Arbeiterwohnheims in der Isarstraße in Rodgau-Rollwald ereignet.
Streit nach Alkoholkonsum eskalierte
Nach bisherigen Erkenntnissen waren mehrere Männer beim Konsumieren von Alkohol in Streit geraten. In der Folge wurde ein 28-Jähriger schwer verletzt und musste noch in der Nacht notoperiert werden. Sein Zustand ist inzwischen stabil. Ein weiterer, 45 Jahre alter Mann, erlitt leichte Verletzungen und konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Beide hatten nach der Tat in der nahegelegenen Nieder-Röder-Straße den Notruf abgesetzt.
Zwei Festnahmen in der Tatnacht
Bereits in der Tatnacht nahm die Polizei zwei Männer im Alter von 39 und 51 Jahren vorläufig fest. Beide wiesen ebenfalls Verletzungen auf.
Weitere Verdächtige ermittelt
Im weiteren Verlauf wurden zwei weitere Männer im Alter von 23 und 28 Jahren als Tatverdächtige identifiziert und ergriffen. Alle vier Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt. „Insbesondere gilt es, die noch weitgehend unklare Tatbeteiligung der vier Beschuldigten aufzuklären“, teilte die Polizei mit.
Erstmeldung (Die Polizei hat die Ortsangabe mittlerweile konkretisiert bzw. korrigiert):
In Rödermark (Korrektur: Rodgau-Rollwald) ist es am frühen Sonntagmorgen zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft und der Polizei wurden dabei zwei Männer verletzt, einer davon schwer. Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen.
Streit eskalierte in der Nacht
Gegen 00.30 Uhr kam es ersten Ermittlungen zufolge zu Streitigkeiten zwischen mehreren Männern. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll auch ein Messer eingesetzt worden sein. Beide Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht und dort medizinisch versorgt.
Spurensicherung und Ermittlungen laufen
Die Polizei leitete unmittelbar nach dem Vorfall umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen ein. Gleichzeitig übernahm die Kriminalpolizei in Offenbach die weiteren Ermittlungen. Aufgrund der Verletzungen und des mutmaßlichen Einsatzes einer Waffe wird der Vorfall als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft.
Hintergründe bislang unklar
Unklar ist bislang, warum es zu dem Streit kam. „Das Tatmotiv, die Hintergründe der Tat sowie die Anzahl der Personen, die genau an der Auseinandersetzung beteiligt waren, sind nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung.















