Der Erweiterungsbau der Dependance Breidert der Trinkbornschule in Rödermark-Ober-Roden nähert sich dem Abschluss des ersten Bauabschnitts. Bei einem gemeinsamen Termin auf der Baustelle informierten sich Kreisbeigeordneter Alexander Böhn, Bürgermeister Jörg Rotter sowie Konrektorin Angela Tüncher und weitere Gäste über den Fortschritt. Der Einzug der Schülerinnen und Schüler ist zum Schulstart im Januar 2026 vorgesehen.
Entlastung für wachsende Schulgemeinde
Der Kreis Offenbach reagiert mit dem Neubau auf den zunehmenden Platzbedarf an der Trinkbornschule. Böhn betonte, man schaffe „dringend benötigte Lern- und Betreuungsräume“ und vermeide gleichzeitig eine komplette Auslagerung der Schulgemeinde während der Bauzeit. Nach Angaben der Stadt besuchen derzeit rund 650 Kinder die Schule, rund 190 davon in der Dependance. Mit dem Ausbau entstehen dort Kapazitäten für bis zu 300 Schülerinnen und Schüler.
Neue Räume und moderne Ausstattung
Der erste Bauabschnitt umfasst zwölf Klassenräume, sechs Gruppenräume sowie eine Kooperationsklasse mit Wickelraum und Küche. Zudem erhält das Gebäude barrierefreie Zugänge, einen Aufzug, digitale Tafeln, flächendeckendes WLAN, eine Photovoltaikanlage und eine energetisch optimierte Gebäudehülle.
Bürgermeister Rotter sprach von „markanten Projektfortschritten“ und einem wichtigen Schritt für die Schulentwicklung im Stadtteil. Die neue Ausstattung erhöhe den Lernkomfort für Kinder und Lehrkräfte deutlich.
Zweiter Bauabschnitt bis Ende 2027 geplant
Nach dem Umzug der Klassen wird das alte Schulgebäude abgerissen. An seiner Stelle entsteht im zweiten Bauabschnitt ein weiterer Neubau mit Werk- und Musikraum, zusätzlichen Betreuungsräumen, einem Speisesaal sowie Verwaltungsbereichen. Ergänzend ist eine Ein-Feld-Sporthalle vorgesehen, die künftig auch von Vereinen genutzt werden kann.
Mit dem Abschluss der Gesamtmaßnahme Ende 2027 sollen zudem die Containerstandorte zurückgebaut und der Schulhof neu gestaltet werden. Die Außenanlagen sollen rund 40 neue Bäume erhalten.
Investition von rund 30,5 Millionen Euro
Die Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich auf etwa 30,5 Millionen Euro. Der Kreis Offenbach trägt davon rund 26 Millionen Euro. Die Stadt Rödermark übernimmt gemäß der vereinbarten Kostenregelung 4,5 Millionen Euro für die Betreuungsbereiche.















