Mit der offiziellen Freigabe durch Bürgermeister Jörg Rotter ist der umgestaltete Park am Entenweiher in Rödermark-Urberach nun wieder vollständig nutzbar. Die Neugestaltung wurde am Dienstagvormittag im Beisein zahlreicher Gäste, darunter Ehrenbürgermeister Roland Kern, Bauamtsleiter Thomas Kron und Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, feierlich eröffnet. Die Arbeiten begannen im Dezember 2024 und wurden pünktlich zur Ferienzeit abgeschlossen.
Das rund 1,5 Hektar große Areal zwischen Bahnhof und Rodau wurde im Rahmen des Bund-Land-Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ neugestaltet. Der Park ist das erste abgeschlossene Großprojekt im Fördergebiet „Urberach-Nord“.
Neuer Spielplatz und Parkouranlage
Zentrales Element der Anlage ist der neu gestaltete Spielplatz mit einem markanten Kletterschiff unter Sonnensegeln, das besonders bei Kindern aus den umliegenden Kitas auf großes Interesse stieß. Ergänzt wird das Angebot durch eine Parkouranlage, eine Tischtennisplatte und Aufenthaltsbereiche für Jugendliche. Für sportliche Aktivitäten entstand ein kleiner Calisthenics-Platz mit drei Geräten am Hauptweg in Richtung Mühlengrund.
„Der Park ist jetzt wieder attraktiv und lädt alle Generationen zum Aufenthalt ein“, erklärte Bürgermeister Jörg Rotter bei der Eröffnung. „Hier ist ein Kleinod entstanden, wo Jung und Alt zusammenkommen können.“
Barrierefreies Wegenetz und neue Aufenthaltsbereiche
Ein neues Wegenetz erschließt den Park und trennt deutlich zwischen Rasen-, Spiel- und Bewegungsflächen. Dadurch wird die Pflege erleichtert und eine klare Struktur geschaffen. Die Bepflanzung rund um den Weiher wurde überarbeitet, standortgerechte Stauden am Ufer sorgen zu jeder Jahreszeit für ein ansprechendes Bild.
Im gesamten Park wurden Picknicktische, Relax-Liegen und Sitznischen verteilt. Die Gestaltung vermeidet durch niedrige Bepflanzung potenzielle Angsträume. Eine Ökotoilette am Hauptweg ergänzt das Angebot.
Bürgerbeteiligung als Grundlage der Planung
Bürgermeister Rotter verwies auf die intensive Beteiligung der Bevölkerung im Vorfeld: „Das hat unsere Verwaltung im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern wunderbar hinbekommen.“ Er dankte ausdrücklich der „Lokalen Partnerschaft“ sowie der Quartiersgruppe für deren Mitwirkung.
Auf Kritik aus der Bürgerschaft, die Investition sei eine „Geldverschwendung“, entgegnete Rotter: „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, Aufenthaltsräume zu schaffen, wo die Menschen zusammenkommen können. Genau das haben wir hier getan. Es lohnt sich, dafür Geld auszugeben.“
Kosten und Finanzierung
Die Gesamtkosten für die Umgestaltung des Parks beliefen sich auf rund 800.000 Euro. Zwei Drittel davon übernahmen Bund und Land, das verbleibende Drittel finanzierte die Stadt Rödermark.















