In der Stadt Rödermark wächst der Unmut über eine Welle von Diebstählen auf den Friedhöfen in den Stadtteilen Ober-Roden und Urberach. Nach Angaben der städtischen Friedhofsverwaltung ist eine steigende Zahl von Fällen zu verzeichnen, bei denen Unbekannte Blumenarrangements und persönliche Erinnerungsstücke direkt von den Gräbern entwenden. Die Behörde prangert das Vorgehen scharf an und schlägt nun im Namen der betroffenen Angehörigen Alarm.
Belastung und Schmerz für die Hinterbliebenen
Das unbefugte Abräumen der Grabstätten sorgt vor allem bei den Familien der Verstorbenen für emotionale Verzweiflung. Für die Bediensteten des städtischen Fachdienstes Standesamt ist die Respektlosigkeit der Täter kaum zu fassen. „Solch ein pietät- und rücksichtsloses Verhalten ist unbegreiflich und für die Hinterbliebenen sehr schmerzlich“, teilen die Verantwortlichen mit. Statt eines Ortes der Ruhe und des Gedenkens finden viele Bürgerinnen und Bürger derzeit geplünderte Grabfelder vor, was das Andenken an die Verstorbenen auf unwürdige Weise verletzt.
Verwaltung ruft Besucher zu aufmerksamem Handeln auf
Um der anhaltenden Diebstahlserie etwas entgegenzusetzen, wendet sich die Friedhofsverwaltung mit einem dringenden Appell an die Öffentlichkeit. Die Verwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die sich auf den Geländen in Ober-Roden und Urberach aufhalten, um erhöhte Aufmerksamkeit bei ihren Besuchen. Wer verdächtige Beobachtungen macht oder Personen bei der Entwendung von Blumenschmuck und Gedenkstücken bemerkt, soll sofort aktiv werden und den Vorfall melden.
Direkte Meldewege für Zeugen von Diebstählen
Zeugen können sich im Verdachtsfall entweder unmittelbar an das Personal vor Ort auf dem Friedhofsgelände wenden oder direkt die Verwaltung kontaktieren. Für Hinweise nimmt das zuständige Team der Friedhofsverwaltung im Rathaus Ober-Roden Anrufe unter den Telefonnummern 06074 911-360 und 06074 911-364 entgegen.
















