Etwa 200 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich in diesem Jahr am Gemarkungsputz in Rödermark. Mit Greifzangen und Müllsäcken durchstreiften sie Straßen, Plätze, Grünanlagen und freie Flächen der Stadt. Das Ergebnis: Rund fünf Kubikmeter „wilder“ Abfall wurden eingesammelt und einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt.
Eingebettet in internationale Aktion
Die Kommunalen Betriebe Rödermark (KBR) organisierten die Putzaktion erneut im Rahmen des „World Cleanup Day“. Beim anschließenden Ausklang auf dem Betriebshof in der Albert-Einstein-Straße mit Bewirtung und Kinderprogramm zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Trotz des sonnigen Wetters war der Tenor unter den Teilnehmenden gemischt: „Irgendwie hat man den Eindruck, dass nicht mehr so viel Dreck wie in früheren Zeiten rumliegt.“ Zugleich wurde betont: „Aber das Problem der achtlos weggeschnickten Zigarettenkippen ist nach wie vor gravierend.“
Trend zeigt leicht nach oben
Während einzelne Teilnehmer von einer leichten Entspannung sprachen, registrierten die Verantwortlichen insgesamt eine kleine Zunahme im Vergleich zum Vorjahr. Verpackungen, Dosen, Flaschen und sperrmüllartige Hinterlassenschaften machten den Unterschied. Ob dies auf die etwas höhere Teilnehmerzahl oder stärker frequentierte „Hotspots“ zurückzuführen ist, blieb offen.
Dank des Bürgermeisters
Bürgermeister Jörg Rotter hob die Bedeutung des Engagements hervor: „Ihnen allen gebührt ein riesengroßes Dankeschön im Namen unserer Stadtgesellschaft.“ Er erinnerte daran, dass die Stadt in den vergangenen Jahren in Fahrzeuge, zusätzliches Personal, moderne Abfallkörbe und Aufklärung investiert habe. Dennoch sei jeder Einzelne gefragt, seinen Beitrag zu leisten.
Gemeinschaftssinn bleibt wichtig
Für Rotter ist klar: „Wir waren und bleiben am Ball.“ Sauberkeit im Stadtgebiet hänge nicht allein von der Stadtverwaltung ab, sondern vom täglichen Verhalten aller. Deshalb seien regelmäßige Großreinigungsaktionen wie der Gemarkungsputz unverzichtbar: „Respekt für alle, die das Ganze wieder organisiert und mit ihrem Mitwirken zu einem Erfolg gemacht haben.“
















