Die Schmoll Maschinen GmbH treibt den Bau ihrer neuen Firmenzentrale in Rödermark voran. Nach Angaben der Stadt soll auf dem neuen Gelände im Ober-Röder Norden bereits im Herbst 2026 die erste High-Tech-Maschine produziert werden.
Der Neubau entsteht auf einer Dreiecksfläche zwischen Frankfurter Straße, Rödermarkring und Kapellenstraße am Ortseingang von Ober-Roden in Höhe des Germania-Sportplatzes. Dort sind die Arbeiten inzwischen deutlich sichtbar.
Umzug soll in Etappen erfolgen
Der Umzug des Unternehmens vom bisherigen Standort im Gewerbegebiet an der Odenwaldstraße ist in mehreren Schritten geplant. Derzeit werde zunächst eine Lager-, Montage- und Verpackungshalle gebaut.
Schmoll-Geschäftsführer Thomas Kunz erklärte bei einem Baustellentermin mit Bürgermeister Jörg Rotter und dem Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, Till Andrießen, zum Zeitplan: „Ziel ist es, dort im September dieses Jahres in die Fertigung zu gehen und die erste Maschine rauszufahren“.
Nach der Halle soll bis Herbst 2027 im Zentrum des Geländes das neue Hauptgebäude des Unternehmens entstehen.
58.000 Quadratmeter Fläche für den Neubau
Die Schmoll GmbH hat für den neuen Standort 58.000 Quadratmeter Fläche erworben. Die Gebäude sollen eine umbaute Nutzfläche von 24.000 Quadratmetern umfassen.
Vorgesehen ist Platz für die derzeit rund 400 Beschäftigten sowie für weitere 100 Mitarbeiter, die im Zuge der Expansion hinzukommen könnten.
Das Gesamt-Investitionsvolumen inklusive Infrastruktur mit Anbindungsstraße, Parkplätzen, weiterer Zuwegung, Beleuchtung und Begrünung bezifferte Kunz auf rund 50 Millionen Euro.
Stadt verweist auf Standortbedeutung
Bürgermeister Rotter hob bei dem Termin die Bedeutung des Projekts für den Standort Rödermark hervor. Er sagte: „Wir als Stadt halten einen international agierenden Top-Player hier bei uns vor Ort. Was das in Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen bedeutet, ist leicht vorstellbar“.
Die Schmoll Maschinen GmbH entwickelt und fertigt mikromechanische Geräte. In Rödermark werde Technik hergestellt, die weltweit in Millionen von Smartphones eingesetzt werde.
















