Die Friedhofsverwaltung der Stadt Rödermark verzeichnet eine steigende Anzahl an Beschwerden bezüglich der Parksituation am Friedhof im Stadtteil Ober-Roden. Nach Angaben der Behörde mangelt es an Kapazitäten bei den regulären Abstellplätzen für Zweiräder, was zu erheblichen Behinderungen im Eingangsbereich führt. Der zuständige Fachdienst weist in einem aktuellen Aufruf auf die Problematik hin: „Seit einiger Zeit mehren sich die Beschwerden über überfüllte Fahrradständer vor dem Friedhof Ober-Roden. Dortige Besucher haben kaum noch Möglichkeiten, ihre Fahrräder vor dem Friedhof sicher abzustellen. Selbst der Vorplatz der Trauerhalle wird zunehmend mit Fahrrädern, E-Scootern und Tretrollern derart zugestellt, dass ein ungehinderter Zugang zum Friedhofsgelände kaum mehr möglich ist“.
Unhaltbare Zustände bei Beisetzungen und neue Hinweisschilder
Die massierte Ansammlung von Zweirädern wirkt sich den Verantwortlichen zufolge besonders störend auf Beisetzungen aus. Um das Problem zu adressieren, hat die Kommune bereits reagiert und im betroffenen Bereich entsprechende Schilder aufgestellt. Die Bediensteten richten sich in ihrem Schreiben direkt an die Besucher: „Besonders bei Trauerfeiern ist dieser Zustand unhaltbar. Es ist den Hinterbliebenen und Trauergästen nicht zuzumuten, sich den Weg zur Trauerhalle durch ein Labyrinth aus Zweirädern zu bahnen. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, wurden bereits entsprechende Hinweisschilder angebracht. Wir bitten dringend darum, diese zu beachten“.
Friedhofspersonal fordert Einhaltung der geltenden Anweisungen
Ziel der Verwaltung ist es, die ungestörte Nutzung des Geländes wiederherzustellen und den würdevollen Charakter der Anlage zu wahren. Die vor Ort tätigen Mitarbeiter versuchen täglich, für einen angemessenen Rahmen zu sorgen. Der öffentliche Appell der Stadt endet daher mit einer deutlichen Aufforderung an die Passanten: „Bitte helfen Sie durch Ihr rücksichtsvolles Verhalten mit, dass der Friedhof ein stiller, geschützter Ort der Trauer und des Gedenkens bleibt, an dem sich alle Besucher sicher bewegen können. Auch die Mitarbeiter vor Ort setzen sich täglich dafür ein, die Würde dieses Ortes zu wahren. Wir bitten daher ausdrücklich darum, den Anweisungen des Personals Folge zu leisten.“
















