Die Stadtverwaltung von Seligenstadt und der Verein TGS Seligenstadt haben gemeinsam eine Summe von 500 Euro an das Hospiz am Wasserturm übergeben. Die finanzielle Zuwendung, an der sich beide Partner mit jeweils 250 Euro beteiligen, steht im direkten Zusammenhang mit einem begleiteten Dialogverfahren rund um die geplante Errichtung einer städtischen Wettkampfhalle.
Mediator wünscht sich finanzielle Unterstützung für die Pflegeeinrichtung
Hintergrund der Spendenaktion ist die Arbeit von Lothar Mark, der in dem Prozess um die neue Sportstätte als neutraler Vermittler zwischen der Kommune und dem Verein agierte. Anstelle einer persönlichen Anerkennung für seine Schlichtungstätigkeit bat Mark darum, das Geld der regionalen Einrichtung für Schwerstkranke und deren Angehörige zukommen zu lassen. Wolfgang Pachali, der Vorsitzende des Verwaltungsrats der TGS Seligenstadt, blickt auf die vergangenen Gespräche zurück: „Die Mediation war für den gesamten Prozess von großer Bedeutung”. Zu den Hintergründen der Geldübergabe erklärt Pachali: „Auf Wunsch von Lothar Mark verzichten wir auf eine persönliche Anerkennung und unterstützen stattdessen gemeinsam das Hospiz am Wasserturm. Zugleich möchten wir mit dieser Spende die Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden würdigen, die schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen mit fachlicher Kompetenz, Zuwendung und menschlicher Nähe begleiten.“
Konstruktiver Austausch schafft Basis für zukünftige Planungsgespräche
Das Mediationsverfahren diente dem Ziel, einen strukturierten Austausch zwischen den Projektpartnern zu etablieren. Dabei sollten divergierende Interessen offen kommuniziert, ein wechselseitiges Verständnis aufgebaut und Perspektiven für das weitere Vorgehen erarbeitet werden. Bürgermeister Dr. Daniell Bastian bewertet das Ergebnis der Gespräche positiv: „Bei einem für Seligenstadt wichtigen Vorhaben wie dem Bau einer Wettkampfhalle ist es entscheidend, dass die Beteiligten miteinander im Gespräch bleiben und tragfähige Lösungen entwickeln. Die Mediation durch Lothar Mark hat hierfür einen verlässlichen Rahmen geschaffen. Sie hat dazu beigetragen, Vertrauen zu stärken, unterschiedliche Sichtweisen konstruktiv zu verbinden und eine gemeinsame Grundlage für die weiteren Gespräche zu schaffen.” Auf dieser geschaffenen Basis wollen die Beteiligten die Planungen nun weiterführen.
















