Am 21. Oktober 2024 führte die Polizei im Einmündungsbereich der Aschaffenburger Straße zur Umgehungsstraße (L 2310) eine zweistündige Verkehrskontrolle durch. Wie aus einer Pressemitteilung der Stadt Seligenstadt hervorgeht, wurden dabei 36 Verstöße gegen das Stoppschild-Gebot festgestellt. Zusätzlich wurden zwei Fahrzeuge aufgrund von Beleuchtungsmängeln angehalten. Besonders schwerwiegend war der Fall eines Seligenstädter Fahrers, der ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Ihm droht nun ein Strafverfahren.
Unverständnis und Aggression bei Kontrollen
Laut Angaben der Stadt Seligenstadt zeigte sich ein Großteil der angehaltenen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gegenüber den acht Polizeikräften äußerst aggressiv. „Kaum jemand zeigte Verständnis für diese Art von Kontrolle“, heißt es in der Mitteilung. Dabei wird betont, dass gerade an dieser Stelle der Aschaffenburger Straße immer wieder schwere Unfälle passieren, was die Notwendigkeit der Kontrollen unterstreicht.
Ampelanlage für mehr Sicherheit
Um die Verkehrssicherheit an der gefährlichen Kreuzung zu verbessern, plant Hessen Mobil, künftig eine Ampelanlage zu installieren. Dies soll helfen, die Anzahl der Unfälle zu reduzieren und das Einhalten des Stoppschilds zu erleichtern.
Trotz des aggressiven Verhaltens der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer konnten die meisten nach Zahlung eines Verwarnungsgelds von 10 Euro ihre Fahrt fortsetzen. Lediglich der Fahrer ohne Fahrerlaubnis durfte seine Fahrt nicht fortführen.
















