Die Bewohnerparkbezirke in Offenbach werden in mehreren Stadtteilen erweitert oder neu ausgewiesen. Damit reagiert die Stadt auf den zunehmenden Parkdruck, insbesondere in den Wohnquartieren, infolge des Bevölkerungswachstums der Stadt und der weiter steigenden Anzahl von Fahrzeugen. Als vorbereitende Maßnahmen wird seit dieser Woche die erforderliche Beschilderung angebracht.
Bürgermeisterin und Mobilitätsdezernentin Sabine Groß erläutert die aktuelle Situation: „Die Anzahl zugelassener Pkw steigt stetig an und damit auch die Konkurrenz um freie Parkplätze.“ Im Zeitraum von 2011 bis 2021 sind die Zulassungszahlen von rund 56.000 Pkw auf über 67.000 Pkw gestiegen. „Damit einher geht die oft nervenaufreibende Parkplatzsuche. Hier wollen wir für die Anwohnerinnen und Anwohner Erleichterung schaffen. Gleichwohl wird anhand der stark steigenden Zulassungszahlen deutlich, dass der verfügbare öffentliche Raum mit dieser Entwicklung nicht schritthalten kann.“ Groß verweist in diesem Zusammenhang auf den geäußerten Wunsch von immer mehr Bürgerinnen und Bürgern nach einer anderen Aufteilung des öffentlichen Raums. „Es soll mehr Raum für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer und mehr Aufenthaltsqualität durch Sitzmöglichkeiten, Spielgeräte und Grünflächen, entstehen. Darauf müssen wir perspektivisch reagieren, um die Lebens- und Aufenthaltsqualität in unserer Stadt zu steigern.“
Beginnend im Mathildenviertel werden in den kommenden Wochen die Arbeiten in den Stadtteilen Westend, Buchrain, Musikerviertel, Lindenfeld und Senefelderquartier fortgesetzt. Hierfür werden in den Erweiterungsgebieten an bestehenden Schildstandorten Verkehrszeichen ergänzt oder auch neue Schildstandorte errichtet. Die neuen Verkehrszeichen sind zunächst noch verdeckt und nicht wirksam. Die Anwohnerinnen und Anwohner in den neuen Bewohnerparkbezirken erhalten rechtzeitig vor dem Beginn der neuen Parkregelungen – voraussichtlich im ersten Quartal 2023 – ein Informationsblatt mit den wichtigsten Hinweisen. Mit Verkehrsbehinderungen ist während der Arbeiten nicht zu rechnen.
Quelle: PM Stadt Offenbach