Aufgrund von erheblichen Straßenschäden lässt Hessen Mobil ab dem 10. September einen Abschnitt der Landesstraße 3117 in der Ortsdurchfahrt von Neu-Isenburg reparieren. Die Arbeiten an der lokal als Friedhofstraße bekannten Verkehrsachse dauern voraussichtlich bis zum 20. September an und verursachen Kosten in Höhe von rund 150.000 Euro.
Zwei Bauphasen bringen Einschränkungen für den Verkehr mit sich
Die Instandsetzungsmaßnahmen erstrecken sich über eine Länge von etwa 200 Metern und beginnen an der Kreuzung zur Offenbacher Straße, wobei dieser Knotenpunkt während der gesamten Bauzeit für den Verkehr passierbar bleibt. Die Sanierung erfolgt in zwei separaten Schritten unter einer halbseitigen Sperrung der Fahrbahn. Der erste Bauabschnitt beginnt am 10. September und dauert bis zum 13. September an. In dieser Zeit konzentrieren sich die Arbeiten auf die Fahrspur, die in Richtung Neu-Isenburg führt. Nach einer Unterbrechung, in der die Landesstraße vollständig ohne Einschränkungen befahrbar ist, folgt vom 18. bis zum 20. September der zweite Bauabschnitt auf der Spur in Richtung Heusenstamm. Um die verkehrlichen Belastungen so gering wie möglich zu halten, führen die beauftragten Firmen die Arbeiten auch am Wochenende durch.
Zwei offizielle Umleitungsstrecken sind für Autofahrer ausgeschildert
Für Verkehrsteilnehmer, die den Baustellenbereich umfahren möchten, richten die Behörden zwei Alternativrouten ein. Innerorts führt eine Umleitung direkt über die Offenbacher Straße. Darüber hinaus steht eine südliche Ausweichstrecke zur Verfügung. Diese verläuft zunächst über die Landesstraße 3313 in Richtung Sprendlingen und leitet den Verkehr anschließend über die Frankfurter Straße zurück in das Stadtgebiet von Neu-Isenburg.
Gefährliche Spurrillen machen ein sofortiges Eingreifen der Behörde erforderlich
Der aktuelle bauliche Eingriff beschränkt sich auf das Abfräsen und die anschließende Neuerrichtung der obersten Asphaltschicht. Diese Maßnahme ist nach Angaben der Straßenbaubehörde zwingend notwendig, da sich auf dem Streckenabschnitt mittlerweile tief ausgeprägte und gefährliche Spurrillen gebildet haben. Eine tiefgreifendere Sanierung des Unterbaus bleibt vorerst aus. Hintergrund ist, dass die Straßenbauverwaltung in voraussichtlich zwei Jahren einen grundhaften Komplettumbau der gesamten Straße einschließlich des angrenzenden Kreuzungsbereichs plant.
















